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Pressemitteilungen

TOP-Mediziner im LVR-Klinikum Essen

Essen, 22. Juni 2020 - Das Magazin Focus hat zum wiederholten Mal drei national und international renommierte Spezialisten des LVR-Klinikum Essen in die Focus-Liste der Spitzenmediziner Deutschlands aufgenommen. Damit gehören der Suchtmediziner Prof. Dr. Norbert Scherbaum, Ärztlicher Direktor des LVR-Klinikum Essen, der Direktor der Klinik Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Prof. Dr. Johannes Hebebrand, sowie der Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Prof. Dr. Martin Teufel, schon seit Jahren zum Kreis der von dem Magazin ausgezeichneten Top-Mediziner.

Die drei Klinikdirektoren wurden von der Redaktion des Focus mittels einer unabhängigen Datenerhebung durch Umfragen medizinischer Fachgesellschaften und Empfehlungen von Patientenverbänden, Selbsthilfegruppen, Klinikleitungen, Chefärzt*innen und niedergelassenen Mediziner*innen sowie einer Erhebung wissenschaftlicher Publikationen in die Ärzteliste des Focus aufgenommen. Die Ärzte, die im deutschlandweiten Focus-Vergleich zu den empfehlenswertesten des Landes und ihres Faches zählen, erhalten die Auszeichnung „TOP-Mediziner 2020“ für ganz Deutschland und den jeweiligen Fachbereich.

Pressemitteilung der Universitätmedizin Essen

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Cope - Coping mit Corona: Psychosomatisch-Psychotherapeutische Grundversorgung in Essen

Essen, 28. April 2020 - Die aktuelle Situation und die Herausforderungen aufgrund des Coronavirus stellen für uns alle eine extreme Belastung dar. Auch Menschen mit guter psychischer Gesundheit haben möglicherweise Sorgen, Ängste, Stimmungsschwankungen, fühlen sich einsam oder wütend. Diese Gefühle können zu psychosomatischen Beschwerden und innerhalb von Familien und Partnerschaften zu Konflikten führen. Unter dem Motto „Corona gemeinsam bewältigen“ ist von Mitarbeitenden der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des LVR-Klinikum Essen ein mehrgliedriges Konzept entwickelt worden, das die psychosomatische Grundversorgung Essener Bürger*innen in „Corona-Zeiten“ sicherstellen soll.

Die telefonische Beratung ist montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr über die Telefon-Servicenummer 0201 438 755 200 erreichbar. Zusätzlich erhalten die Bürger*innen über die Website die Möglichkeit, sich über die Module „Häufig gestellte Fragen“ und „Selbsthilfetechniken“ mit weiteren Informationen und Übungsmaterialien rund um entstandene Belastungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise zu versorgen.

Weitere Informationen zum Angebot finden Sie der Pressemitteilung:

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Wenn die Corona-Krise zur Familienkrise wird

Essen. Die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters des LVR-Klinikum Essen hat eine Servicenummer für seelische Krisen bei Kindern und Jugendlichen und/oder ihren Eltern in Essen, Mülheim und Oberhausen eingerichtet.

Die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters des LVR-Klinikum Essen hat eine Servicenummer eingerichtet, um Familien zu unterstützen, in denen es „brennt“.

Wer kann die Klinik über die Servicenummer erreichen?
Eltern oder Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen können uns ebenso wie Kinder und Jugendliche zunächst telefonisch oder über Email erreichen.

Telefonnummer der Servicenummer: 0152 093 218 76, montags bis freitags von 9:00 bis 11:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr.
Email: Familien-Hotline.Essen@lvr.de

Weitere Informationen zum Angebot finden Sie der Pressemitteilung:

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LVR-Klinikum Essen spendet an die Essener Tafel e.V.

Essen. Statt zu Weihnachten Grüße und Wünsche per Post zu verschicken, hat das LVR-Klinikum Essen zum Fest 2019 Porto gespart und stattdessen E-Mails mit Festtagswünschen versendet. Das gesparte Porto in Höhe von 225 Euro kommt nun der Essener Tafel e.V. zugute.

Schon seit Jahren verschickt das LVR-Klinikum Essen nur noch elektronische Weihnachtspost. Das schont die Umwelt und das so gesparte Geld wird für einen guten Zweck verwendet. Dieses Jahr hat sich das LVR-Klinikum Essen für eine Spende an die Essener Tafel e.V. entschieden. Der Vorschlag kam aus der Mitarbeitendenschaft und wurde vom Klinikvorstand begrüßt. „Wir schätzen die Arbeit der Essener Tafel sehr und haben uns deshalb dafür entschieden, das gesparte Porto für die Weihnachtspost an den Verein zu spenden“, erklärte die Kaufmännische Direktorin und Vorstandsvorsitzende des LVR-Klinikum Essen, Jane E. Splett, bei der Scheckübergabe am 24. Januar 2020.

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Kultur im Klinikum: Konzert Yehudi Menuhin - Live Music Now und Vernissage von Inge Steh am 28. Januar 2020

Essen. Das kulturelle Jahr startet im LVR-Klinikum Essen am 28. Januar 2020 mit einer Vernissage der Essenerin Inge Steh und einem Konzert der Klarinettistin Carolin Schwaderlapp und dem Akkordeonisten Mihajlo Milošev des Vereins ‚Konzert Yehudi Menuhin - Live Music Now‘.

Los geht es mit der Vernissage von Inge Steh und ihren Acryl- und Aquarellbildern ab 16 Uhr im Foyer des LVR-Klinikum Essen. Inge Stehs Arbeiten, zu denen auch Seidenmalerei gehört, zeigen ganz deutlich ihre Liebe zu Farbe, ganz nach ihrem Motto: „Farbe ist für mich Leben und Erleben.“

Von Bartok bis Mozart
Um 16:30 Uhr spielen Carolin Schwaderlapp und Mihajlo Milošev Stücke von Luigi Bassi, Bela Bartok, Vittorio Monti, Joseph Haydn, Leoš Janáček und Wolfgang Amadeus Mozart.
Carolin Schwaderlapp ist seit September 2018 Stipendiatin Yehudin Menuhin LiveMusicNow Rhein-Ruhr und ist unter anderem Aushilfe beim Folkwang Kammerorchester in Essen.
Mihajlo Milošev ist seit 2014 an der Folkwang Universität der Künste in Essen und arbeitet seit 2016 als Lehrkraft für Akkordeon und Klavier an der Werdener Musikschule in Essen und für Akkordeon an der Musikerakademie in Düsseldorf.

Kultur für alle
Der Sozialpsychiatrische Förderkreis des LVR-Klinikum Essen, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie e.V. organisiert die Kulturveranstaltungen im Klinikum für Patientinnen und Patienten ebenso wie für Angehörige und interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Nach dem Konzert gibt es einen kleinen Imbiss.

Der Sozialpsychiatrische Förderkreis setzt sich seit 1988 dafür ein, das Verständnis für Menschen mit psychischen Krankheiten zu fördern sowie die berufliche und soziale Integration zu unterstützen. Ziel ist es, Betroffenen durch materielle Maßnahmen dabei zu helfen, ihren Alltag wieder bewältigen zu können. Für die Unterstützung seiner Arbeit freut sich der Förderkreis über eine Spende.

Was? Vernissage und Konzert im LVR-Klinikum Essen

Wann? 28.01.2020, Vernissage ab 16:00 Uhr, Konzert ab 16:30 Uhr

Wo? LVR-Klinikum Essen, Virchowstraße 174, 45147 Essen, Vernissage im Foyer
(1. Etage), Konzert in der Bibliothek, Raum 1.74 (1. Etage)

Weitere Informationen
Programm Vernissage und Konzert
Website von Inge Steh
Weisite Live Music Now
Sozialpsychiatrischer Förderkreis

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Förderung für Studie zu neuen Therapieformen zur Linderung krebsspezifischer Begleitsymptome: Probanden gesucht.

Essen. Die Wiedenfeld-Stiftung (Krebsforschung Duisburg) fördert das Projekt Wirksamkeit einer Neurofeedback-Intervention in der Psychoonkologie der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des LVR-Klinikum Essen in Kooperation mit dem Westdeutschen Tumorzentrum der Universitätsmedizin Essen unter der Leitung von Madeleine Hetkamp (M. Sc. Psychologin, wiss. Mitarbeiterin) mit 15.000 Euro. Die Studienleiterin Hetkamp sucht zurzeit Personen, die an Krebs erkrankt sind oder waren und die Erforschung innovativer Therapiemöglichkeiten unterstützen möchten.

Vorteile für Krebspatientinnen und -patienten
„Das Fördergeld hilft mir sehr, mein Forschungsvorhaben voranzutreiben“, sagt Hetkamp, die sich sehr über die finanzielle Unterstützung der Stiftung aus Duisburg freut. Sie möchte herausfinden, wie und ob Krebspatient*innen von den neuartigen psychoonkologischen Interventionen, Neurofeedback und Achtsamkeit, profitieren können. Beide Interventionen unterstützen das Gehirn eine Art Entspannung zu erlernen. In der Erprobung werden die elektrischen Hirnaktivitäten mittels Elektroenzephalografie gemessen und die Wirksamkeit beider Therapieformen verglichen.

Hilfe bei krebsspezifischen Begleitsymptomen
Die Studienleiterin sucht Menschen, die an Krebs erkrankt sind oder sich bereits in der Nachsorge befinden. Die Art der Krebserkrankung spielt keine Rolle, ebenso in welchem Krankheits- und Therapiestadium sich die Teilnehmenden befinden. Die Patient*innen sollten zwischen 18 und 70 Jahre alt und bereit sein, zweimal die Woche für fünf Wochen am Stück an der Therapiestudie teilzunehmen. Mit der Teilnahme kann jederzeit individuell begonnen werden, so können z.B. Urlaubszeiten berücksichtigt werden. Die Teilnahme ist kostenlos, Teilnehmende erhalten eine der beiden neuartigen Therapieformen. „Neben den persönlichen Vorteilen - wie der Linderung typischer krebsspezifischer Begleitsymptome wie Depressionen, Ängste, Schlafstörungen oder Schmerzen-, können die Patient*innen dazu beitragen, dass innovative und bessere Therapiemöglichkeiten für Menschen mit Krebs entwickelt werden“, so die Forscherin Hetkamp.

Wenn Patient*innen an der Teilnahme des Forschungsprojekts interessiert sind, können Sie sich gerne per E-Mail an Madeleine Hetkamp Madeleine.Hetkamp@lvr.de oder telefonisch montags bis freitags von 12:30 bis 16:30 Uhr unter 0201-7227-208 für einen Termin zu einem persönlichen Vorgespräch melden. Die Studienplätze sind auf 55 Teilnehmende begrenzt.

Weitere Informationen erhalten Sie im Informationsflyer zur Studie

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15. Update Suchtmedizin: Sucht bei Musiker*innen, Vergleich der Risiken Psychotroper Substanzen, Chem-Sex und ist Adipositas eine Sucht?

Essen. Am 11. September 2019 von 15:00 bis 18:00 Uhr findet das mittlerweile 15. Update Suchtmedizin im LVR-Klinikum Essen statt.
Der Ärztliche Direktor des LVR-Klinikum Essen und Chefarzt der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Prof. Dr. med. Norbert Scherbaum, lädt alle Interessierten zu der jährlichen Veranstaltung ein.

Prof. Scherbaum stellt zunächst die aus seiner Sicht wichtigsten wissenschaftlichen Publikationen der Suchtmedizin der vergangenen zwölf Monate vor, bevor er das Wort an die Referentin Dr. Henrike Schecke, Psychologin am LVR-Klinikum Essen und die Referenten Prof. Dr. med. Udo Bonnet, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel, Jens Gebhardt, Oberarzt der suchtmedizinischen Institutsambulanz der Psychosomatischen Klinik Bergisch Gladbach und Prof. Dr. med. Johannes Hebebrand, Direktor der hiesigen Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, übergibt.

Informationen zur Anmeldung finden Sie hier

Weitere Informationen zu den Vorträgen finden Sie in der Pressemitteilung.

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Neue Oberärztin im LVR-Klinikum Essen bietet ambulante Behandlungsmöglichkeiten für Erwachsene mit Autismus an

Essen. Die neue Oberärztin in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des LVR-Klinikum Essen und Professorin für Psychopathologische Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE), Prof. Dr. med. Katja Kölkebeck, bietet ab März 2020 im Rahmen ihrer Forschungsarbeit Behandlungen für Erwachsene mit Autismus an.

Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung für die Behandlung finden Sie in der Pressemitteilung:

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Pflegeexpertin des LVR-Klinikum Essen gewinnt den 1. Pflegepreis des BFLK-NRW

Die Pflegeexpertin des LVR-Klinikum Essen, Johanna Blöcker, hat den ersten Platz beim Pflegepreis der BLFK-NRW (Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V.) gewonnen.

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14. Update Suchtmedizin gibt Überblick über aktuelle Themen aus Praxis und Forschung

Traditionell eröffnet auch dieses Jahr Prof. Dr. med. Norbert Scherbaum, Ärztlicher Direktor des LVR-Klinikum Essen, das 14. Update Suchtmedizin mit einer Übersicht über die aus seiner Sicht zehn wichtigsten Publikationen im Feld der Suchtmedizin des vergangenen Jahres. Das unter seiner Leitung jährlich stattfindende Symposium beleuchtet verschiedene Facetten des komplexen Phänomens der substanzbedingten Störungen durch namhafte Rednerinnen und Redner verschiedener Kliniken.

Aktuelle Themen aus Foschung und Praxis
Die Vorträge beziehen sich auf aktuelle Themen aus der Forschung und Praxis im Bereich der Suchtmedizin. Dazu gehört beispielsweise die Entwicklung einer kurativen Behandlung der Hepatitis C oder die neuen Regularien zur Substitutionsbehandlung Opioidabhängiger.

Cannabis als Medikament
Ein weiteres aktuelles Thema ist die Zulassung cannabishaltiger Medikamente 2016 in Deutschland. Diskutiert wird die Anwendung von cannabishaltigen Medikamenten bei zahlreichen Erkrankungen, etwa im Bereich der Schmerz- und Palliativbehandlung.

Vermehrter Konsum von Narkotika
Ein Vortrag behandelt den Konsum psychotroper Substanzen, die vermehrt eingenommen werden. In der Forschung und Praxis hat das Suchtpotenzial von Narkotika wie Ketamin oder Propofol verstärkt Beachtung gefunden.

Die Veranstaltung richtet sich an die in Suchthilfe und Suchtmedizin tätigen Berufsgruppen (v. a. Ärzte und Ärztinnen, Psycholog*innen, Sozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen) und steht auch interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erwünscht. Informationen zur Organisation und Anmeldung erhalten Sie bei Petra Hermanns unter 0201/7227-205.

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Direktor der LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ist neuer Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen

Die DGESS hat vergangene Woche einen neuen Vorstand gewählt. Prof. Martin Teufel, Experte auf dem Gebiet der Ess- und Gewichtsstörungen wurde zum ersten Mal in das Präsidium gewählt.

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Focus-Ärzteliste: Vier Mediziner des LVR-Klinikum Essen sind erneut unter den Top-Medizinern Deutschlands

Das Magazin Focus hat vier national und international renommierte Spezialisten des LVR-Klinikums Essen in die Focus-Liste der Spitzenmediziner Deutschlands aufgenommen. Damit gehören der Suchtmediziner Prof. Dr. Norbert Scherbaum, der Chefarzt der Klinik Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Prof. Dr. Johannes Hebebrand, Prof. Dr. Martin Teufel, Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie PD Dr. Sefik Tagay seit mehreren Jahren zum Kreis der von dem Magazin ausgezeichneten Top-Mediziner.

Essen. Die vier Mediziner wurden von der Redaktion des Focus mittels einer unabhängigen Datenerhebung durch Umfragen medizinischer Fachgesellschaften und Empfehlungen von Patientenverbänden, Selbsthilfegruppen, Klinikleitungen, Chefärzt*innen und niedergelassenen Mediziner*innen sowie einer Erhebung wissenschaftlicher Publikationen in die renommierte Ärzteliste des Focus aufgenommen.

Der Ärztliche Direktor des LVR-Klinikums Essen sowie Chefarzt der Kliniken für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin sowie der Psychiatrie und Psychotherapie, Prof. Dr. Norbert Scherbaum, erhielt die Auszeichnung wiederholt als Spezialist für Suchterkrankungen.
Prof. Dr. Johannes Hebebrand gilt als einer der besten Experten von Kindern- und Jugendlichen mit Essstörungen.
Prof. Dr. Martin Teufel und sein Kollege, PD Dr. Sefik Tagay, sind als Spezialisten für die Behandlung von Menschen mit Essstörungen und Adipositas im Erwachsenenalter ausgezeichnet worden.

Freude über Anerkennung ihrer Arbeit
Die vier „Top-Ärzte“ freuen sich über die Anerkennung ihrer Arbeit. Auch die Kaufmännische Direktorin und Vorstandsvorsitzende des LVR-Klinikums Essen, Jane E. Splett, freut sich über die wiederholte Auszeichnung. „Eine solche Auszeichnung hilft den Patient*innen, sich bei der Suche nach einem Spezialisten zu orientieren. Zudem bekommen nicht nur unsere Mediziner die Beachtung, die sie für Ihre wichtige Arbeit verdienen. Vielmehr hilft uns diese Auszeichnung bei unserem Ziel, Vorurteile gegenüber psychischen Erkrankungen und den Menschen, die darunter leiden, abzubauen“, sagt Klinikdirektorin Jane E. Splett.
Die Forschung der vier Mediziner, von denen drei Lehrstuhlinhaber an der Universität Duisburg-Essen sind, wird von dem Universitätsklinikum Essen bzw. der Universität großzügig unterstützt.

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„Substitutionsbehandlung immer in Verbindung mit diagnostischer und therapeutischer Behandlung“

Zum Weltdrogen-Tag am 26. Juni unterstreicht der Chefarzt der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin des LVR-Klinikum Essen, Prof. Dr. Norbert Scherbaum, die Bedeutung einer begleitenden Therapie bei der Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger.

Essen. Seit fast 30 Jahren ist die Drogenabhängigkeit, besonders die Opiatabhängigkeit, ein Schwerpunkt der klinischen und wissenschaftlichen Arbeit in der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin des LVR-Klinikum Essen. Das NRW-Erprobungsvorhaben zur Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger, das von der Essener Arbeitsgruppe geleitet wurde, trug wesentlich dazu bei, die Substitutionsbehandlung als eine Regelleistung zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland einzuführen.

Notwendige Anpassung der Richtlinien
Der Direktor der Klinik, Prof. Dr. Norbert Scherbaum, hat als Mitglied der Arbeitsgruppe Sucht und Drogen der Bundesärztekammer wesentlich an den im vergangenen Jahr erschienenen Richtlinien der Bundesärztekammer zur Substitutionsbehandlung mitgearbeitet. „Eine Überarbeitung der Richtlinien war besonders zur Anpassung der Richtlinien an den aktuellen Stand des Wissens notwendig geworden“, erklärt Scherbaum. Für den Psychiater Scherbaum ist insbesondere von Bedeutung, das Opiatabhängige in hohem Ausmaß auch von weiteren psychischen Erkrankungen, z.B. Depression, betroffen sind. „Eine Substitutionsbehandlung soll daher nicht nur in der Ausgabe des Substitutes und in einer psychosozialen Betreuung bestehen, sondern diagnostisch und therapeutisch die begleitenden psychischen Störungen berücksichtigen“, empfiehlt der renommierte Suchtmediziner.

Erschreckende Entwicklung in den USA
Am Weltdrogentag werden auch internationale Entwicklungen in den Blick genommen. Erschreckend ist hierbei die Entwicklung in den USA mit einem dramatischen Anstieg der Zahl der Opiatabhängigen und der Drogentoten mit mehreren 10.000 Toten im Jahr. Diese „Heroin-Epidemie“ hat sich im Gefolge einer allzu großzügigen Verschreibung von opiathaltigen Schmerzmitteln in den USA entwickelt. „Als dort die Vorschriften zur Verschreibung solcher Schmerzmittel verschärft wurden, stieg ein Teil der Betroffenen auf Heroin bzw. auf im Labor (synthetisch) hergestellte Opiate wie Fentanyl und Verwandte um“, erklärt Prof. Scherbaum die Ursachen der Entwicklung.

Fehlentwicklungen in Deutschland beachten und verhindern
Präsident Trump hat daher im Oktober 2017 in dieser Sache den nationalen Notstand ausgerufen. Eine Arbeitsgruppe, der auch Prof. Scherbaum angehörte, hat bei der Auswertung von Daten der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland feststellen können, dass das Ausmaß der langfristigen und hochdosierten Verschreibung von opiathaltigen Schmerzmitteln hierzulande auf einem niedrigeren Niveau ist als in den USA. Nichts desto weniger gilt es, auch bei uns auf mögliche Fehlentwicklungen in diesem Bereich zu achten.

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Führungskräfte stärken beim Umgang mit Depressionen am Arbeitsplatz

Essen. Beim 4. Runden Tisch von und für zertifizierte Unternehmen des Essener Bündnis für Familie standen am Donnerstag Depression und Burn-out im Mittelpunkt der Veranstaltung im LVR-Klinikum Essen. Personalverantwortliche und Geschäftsführer der Bündnisunternehmen tauschten sich über Erfahrungen im Umgang mit psychischen Erkrankungen aus und informierten sich anhand aktueller Impulsvorträge über deren Entstehung und die Auswirkungen ebenso wie über die Anforderungen an eine Wiedereingliederung der Betroffenen und die mögliche Prävention.

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Zum Europäischen Adipositas-Tag: Übergewicht steht oft in Verbindung mit psychischen Erkrankungen

Zum Europäischen Adipositas-Tag am 19. Mai 2018 erklärt Prof. Dr. Martin Teufel, Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des LVR-Klinikum Essen die Hintergründe der Erkrankung und die Behandlungsmöglichkeiten.Übergewichtige Menschen sind oft konfrontiert mit Vorurteilen wie Willensschwäche und Faulheit. Dass Essstörungen wie die Binge-Eating-Störung hinter der Adipositas stecken können, wird häufig übersehen.

Therapieansätze sind Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie. Letztere ist besonders wichtig, da bis zu 50 Prozent der schwer adipösen Menschen auch an einer Depression leiden. Dies liegt nicht zuletzt an Einschränkungen im Alltag, sozialer Ausgrenzung, Stigmatisierung und Diskriminierung.

Für Menschen mit Adipositas und begleitenden psychischen Beschwerden (Essstörung, Depression, Angststörungen) bietet die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am LVR-Klinikum Essen spezifische Angebote. Bei schwerer Symptomatik erfolgt eine Behandlung tagesklinisch oder stationär.

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Das LVR-Klinikum Essen spendet 846 Euro an den Sozialpsychiatrischen Förderkreis e.V.

Der Vorstand des LVR-Klinikums Essen überreichte dem Sozialpsychiatrischen Förderkreis knapp 900 Euro. Für jeden abgegebenen Fragenbogen bei der diesjährigen Mitarbeitenden-Befragung spendet das Klinikum zwei Euro.

Essen. Von Februar bis März waren alle 19.000 Beschäftigten des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) aufgerufen, sich an der Umfrage der Mitarbeitenden zu beteiligen. Von den 734 Mitarbeitenden des LVR-Klinikums Essen beteiligten sich 423 an der breit angelegten Umfrage zu den Arbeitsbedingungen und Verbesserungspotentialen im LVR. Die Spende von je zwei Euro an den Sozialpsychiatrischen Förderkreis pro Teilnahme gab einen zusätzlichen Anreiz zur Teilnahme an der Befragung. Die Aussicht auf eine hohe Spende an den Verein hat gewirkt: Die Beteiligung ist um 16 Prozent seit der Befragung des LVR 2013 gestiegen.

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