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Pressemitteilungen 2020

Wir sind weiterhin für Sie da!

Das Bild zeigt den Eingang LVR-Klinikum Essen im Erdgeschoß in der Virchowstraße
Für Menschen mit psychischen Erkrankungen sind wir weiterhin da.

Gerade in diesen Zeiten lassen wir die Menschen mit psychischen Problemen nicht allein. Wenn Menschen psychische Probleme haben, können sie sich weiterhin gerne bei uns im LVR-Klinikum Essen melden.

„Uns ist aufgefallen, dass sich aktuell wie auch schon im März aufgrund der Corona-Pandemie weniger Menschen trauen, sich in psychischen Krisen an uns zu wenden. Für psychische Erkrankungen gilt aber dasselbe wie bei Herzinfarkten, Schlaganfällen und anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen und Notfällen: Melden Sie sich in den Krankenhäusern und lassen Sie sich helfen“, erklärt Prof. Dr. Norbert Scherbaum, Ärztlicher Direktor des LVR-Klinikum Essen.

Die aktuelle Lage mit ansteigenden Infektionszahlen, sei für viele Menschen psychisch belastend. Diejenigen, die auch schon vorher an Depressionen erkrankt sind oder unter Angststörungen leiden, trifft die Situation ganz besonders, so Scherbaum.

Rund um die Uhr erreichbar

Wir haben umfangreiche Vorkehrungen zum Schutz vor einer Infektion mit dem Corona-Virus getroffen, sodass wir hilfesuchende Menschen weiterhin in einer schwierigen Lebensphase unterstützen, sie umfassend beraten und kompetent helfen können.

Das gilt für alle Kliniken des LVR-Klinikum Essen: Psychiatrie und Psychotherapie, Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters Essen.

Das LVR-Klinikum Essen ist rund um die Uhr unter 0201 – 7227 0 zu erreichen.

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Coping mit Corona: Psychosomatisch-Psychotherapeutische Grundversorgung in Essen

Eine Frau ist von hinten zu sehen, wie Sie an einem Bildschirm arbeitet.

Die aktuelle Situation und die Herausforderungen aufgrund des Coronavirus stellen für uns alle eine extreme Belastung dar. Auch Menschen mit guter psychischer Gesundheit haben möglicherweise Sorgen, Ängste, Stimmungsschwankungen, fühlen sich einsam oder wütend. Diese Gefühle können zu psychosomatischen Beschwerden und innerhalb von Familien und Partnerschaften zu Konflikten führen. Unter dem Motto „Corona gemeinsam bewältigen" haben Mitarbeitende der LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des LVR-Klinikum Essen ein mehrgliedriges Konzept entwickelt, das die psychosomatische Grundversorgung Essener Bürger*innen in „Corona-Zeiten" sicherstellen soll. Ziel: Ein niederschwelliges Angebot in Psychosomatischer Grundversorgung bereit zu stellen, dass trotz der aktuellen Kontaktbeschränkungen für alle zugänglich und einfach verständlich ist.

Auch über die Corona-Servicenummer der Stadt Essen werden die Angebote des LVR-Klinikums Essen vermittelt Das Angebot besteht aus drei Bausteinen:

1) Telefonische Beratung,

2) Anleitung zur Selbsthilfe,

3) Online Trainingsprogramm CoPE It .

Die telefonische Beratung ist montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr über die Telefon-Servicenummer 0201 438 755 200 erreichbar. Hierüber findet je nach Bedarf eine ärztlich/psychologisch durchgeführte Psychosomatische Grundversorgung, Familientherapie, Anleitung zur Selbsthilfe oder sozialrechtliche Beratung statt.

Zusätzlich erhalten die Bürger*innen über die Website die Möglichkeit, sich über die Module „Häufig gestellte Fragen" und „Selbsthilfetechniken" mit weiteren Informationen und Übungsmaterialien rund um entstandene Belastungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise zu versorgen. Dabei werden schwerpunktmäßig die Bereiche Ängste und Sorgen, Tagesstrukturierung, Umgang mit Stress, Umgang mit Konflikten, Einsamkeit und Schlafstörungen behandelt, aber auch Informationen zur Trauerarbeit, Erklärungsmodelle für Kinder zum Coronavirus und weiterführende Links zu verlässlichen medizinischen Informationen rund um COVID-19 gegeben.

Darüber ermöglicht unser Online-Trainingsprogramm CoPE It, selbständig Methoden wie Achtsamkeitstraining anzuwenden. Sollte darüber hinaus ein erhöhter psychosomatisch-psychotherapeutischer Behandlungsbedarf entstehen, erfolgt die weitere psychotherapeutische Anbindung nahtlos in die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des LVR-Klinikum Essen.

Kontakt für Rückfragen und Interviewanfragen:
Prof. Dr. med. Martin Teufel
Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
LVR-Klinikum Essen
Virchowstraße 174, 45147 Essen
Tel. 0201-7227500
martin.teufel@lvr.de

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Letzter Jahrgang im Alten Rathaus Bredeney

Die letzten Absolventinnen, die in der Schule für Ergotherapie im Alten Rathaus Bredeney ausgebildet wurden stehen auf den Stufen im Eingangsbereich des 120 Jahre alten Gebäudes mit Blumen in der Hand.
Die letzten Absolventinnen, die in der Schule für Ergotherapie im Alten Rathaus Bredeney ausgebildet wurden.

Eine Ära geht zu Ende: Diese Woche verabschiedete die Schulleitung der Schule für Ergotherapie des LVR-Klinikum Essen den letzten Jahrgang, der seine Ausbildung in dem denkmalgeschützten Alten Rathaus Bredeney absolviert hat. Ende des Jahres zieht die Schule um.

Der letzte Jahrgang, der seine Ausbildung in dem fast 120 Jahre alten Gebäude beendete, ist ein sehr erfolgreicher. „Wir sind sehr stolz auf diesen Jahrgang mit besonders guten Abschlüssen“, sagte Schulleiter Jens Rohloff beim Abschied der 17 frisch gebackenen staatlich anerkannten Ergotherapeutinnen. Der nun startende 46. Jahrgang beginnt seine Ausbildung noch im Alten Rathaus Bredeney und zieht dann Ende des Jahres nach Altenessen.

Von Bredeney nach Altenessen Nach mehr als 38 Jahren verlassen die Lehrkräfte und Auszubildenden der Schule für Ergotherapie des LVR-Klinikum Essen das Alte Rathaus in Bredeney. Die Schule nimmt ihren Ausbildungsbetrieb in einem Gebäude an der Gladbecker Straße in Altenessen nach dem Umzug Anfang 2021 wieder auf. Der Mietvertrag zwischen dem LVR-Klinikum Essen und dem neuen Eigentümer endet Ende Dezember 2020. Die Stadt Essen hat das Gebäude vergangenes Jahr an eine Bredeneyer Unternehmerfamilie verkauft. Diese hatte das Mietverhältnis mit der Schule für Ergotherapie zunächst unbefristet übernommen. „Dafür sind wir sehr dankbar, blieb uns damit doch genug Zeit, neue Räumlichkeiten für unsere Schule zu finden“, so Schulleiter Rohloff. Nun wurde es aber Zeit, einen neuen Ort zu finden. „Wir sind schon gespannt auf Altenessen“, so das Team der Schule.

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Raum der Stille eingeweiht

Der Vorstand des LVR-Klinikum Essen und die Klinikseelsorgerinnen mit Vertreter*innen der Patient*innen, der katholischen und evangelischen Kirche und der muslimischen Gemeinde nach der Einweihung des Raums der Stille vor dem Eingang des LVR-Klinikum Essen.
Der Vorstand des LVR-Klinikum Essen und die Klinikseelsorgerinnen mit Vertreter*innen der Patient*innen, der katholischen und evangelischen Kirche und der muslimischen Gemeinde nach der Einweihung des Raums der Stille.

Ruhe finden, zu sich kommen oder beten, dafür können die Patient*innen und Mitarbeitende des LVR-Klinikum Essen nun den neuen Raum der Stille nutzen.

Auf Initiative der Seelsorgerinnen des LVR-Klinikum Essen, Pfarrerin Iris Müller-Friege und Schwester Hildegard Jansen, hat die Klinikleitung den Raum der Stille zur Verfügung gestellt. Die evangelische und katholische Kirche haben einen Teil der Kosten für die Einrichtung übernommen.

„Alle können den Raum nutzen - gleich welcher Religion oder Weltanschauung die Menschen angehören“, erklären die evangelische Seelsorgerin Iris Müller-Friege und die katholische Seelsorgerin Hildegard Jansen. „Der Raum ist mit je einer Gebetsecke für Menschen islamischen, jüdischen und christlichen Glaubens eingerichtet. Außerdem gibt es eine Klangschale“, erläutern die Seelsorgerinnen. Der Raum befindet sich im Erdgeschoß im Haupthaus des LVR-Klinikum Essen in der Virchowstraße 174 und hat die Nummer 0.51. Der Raum ist immer geöffnet. Mit dem Schild an der Tür können die Nutzer*innen anzeigen, wenn sie nicht gestört werden möchten.

Kleine Eröffnungsfeier

An der kleinen Feier zur Eröffnung des Raumes nahmen für die evangelische Kirche Pfarrer Heiner Mausehund, Assessor des Kirchenkreises Essen und für die katholische Kirche Prälat Bernd Klaschka, Krankenhausseelsorgereferent des Bistums Essen teil. „Wir hätten die Eröffnung gerne größer gefeiert, mussten aber die Maßnahmen zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus berücksichtigen“, erklärte der Klinikvorstand des LVR-Klinikum Essen. „Trotzdem freuen wir uns sehr, dass wir einen Raum zur Verfügung stellen konnten, indem sich die Menschen zurückziehen und eine kurze Pause vom Alltag machen können“, sagte die Vorstandsvorsitzende Jane E. Splett.

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Studie am LVR-Klinikum Essen will Menschen mit Autismus bei sozialem Lernen helfen

Die Stiftung Irene fördert eine wissenschaftliche Studie zu prosozialem Lernen und Autismus am LVR-Klinikum Essen unter der Leitung von Dr. Benedikt Langenbach und Prof. Dr. Katja Kölkebeck.

1982 gründeten Eltern einer autistischen Tochter die Stiftung Irene, die sich der Verbesserung der Lebensumstände von Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) in Deutschland verschrieben hat. Genau da setzt die Studie an: „In der Behandlung und der Forschung kann beobachtet werden, dass Menschen mit ASS mit hoher Funktionalität, also ohne intellektuelle Einschränkungen, trotzdem häufig Probleme haben, sich in sozialen Situationen gemäß den gesellschaftlichen Regularien zu verhalten, was zu Problemen im sozialen Austausch führen kann. Ein besonders wichtiger Aspekt der zwischenmenschlichen Interaktion ist hierbei das so genannte prosoziale Verhalten. Damit ist ein Verhalten gemeint, von dem auch andere Menschen profitieren. Etwa zu lernen, wie man anderen eine Freude machen oder helfen kann“, erklärt der Studienleiter und Psychologe Dr. Benedikt Langenbach. „Wir wollen herausfinden, wie Menschen mit Autismus prosoziales Verhalten lernen und was ihnen dabei helfen kann, damit ihnen der Austausch mit anderen Menschen leichter fällt“, so Langenbach.

Gezielte Therapien entwickeln

Aufbauend auf neurowissenschaftlicher Forschung der vergangenen Jahre, die die zentrale Rolle des anterioren cingulären Kortex, einem Teil des Präfrontallappens im Gehirn, bei prosozialem Lernen nachgewiesen hat, wird diese Studie ab Oktober 2020 drei Jahre lang die neuronalen Grundlagen bzw. Veränderungen von prosozialem Lernen bei Menschen mit ASS erforschen.
Zunächst werden Menschen ohne ASS untersucht, um in einem zweiten Schritt die Unterschiede zu prosozialem Lernen bei Betroffenen identifizieren zu können. Zuletzt sollen auch noch neuronale Grundlagen sozialen Lernens anhand der funktionellen Magnetresonanztomographie untersucht werden. Die Erkenntnisse sollen langfristig für die Entwicklung gezielterer Interventionen für prosoziales Lernen genutzt werden, die spezifisch an veränderten neuronalen Mechanismen ansetzen – dies könnte durch Verhaltenstherapie erfolgen oder zum Beispiel durch Hirnstimulation oder Neurofeedback.

Internationale Kooperation

Die Studie wird in Kooperation mit Forscherinnen an der Universität Oxford durchgeführt. In Essen liegt die Projektleitung bei Dr. Benedikt Langenbach. Nach seinem Psychologiestudium in Dresden und Edinburgh promovierte Dr. Langenbach zunächst im Bereich der sozialen Neurowissenschaften an der Universität Bern. Seit Februar 2020 ist er in der Forschungsgruppe für psychopathologische Forschung unter Leitung von Prof. Dr. Katja Kölkebeck tätig. Parallel zu seiner Forschungstätigkeit bildet er sich derzeit zum psychologischen Psychotherapeuten weiter.

Prof. Dr. Katja Kölkebeck ist Professorin an der Universität Duisburg-Essen und Oberärztin im LVR-Klinikum Essen, Kliniken und Institut der Universität Duisburg-Essen, wo sie unter anderem Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung behandelt.

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Top-Mediziner 2020 für Psychosomatik

Prof. Dr. med. Martin Teufel, Chefarzt der LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Essen
Prof. Dr. med. Martin Teufel, Chefarzt der LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Essen

Über die Auszeichnung als Top-Mediziner 2020 im Bereich Psychosomatik des Magazins Focus-Gesundheit freuen sich der Chefarzt der LVR-Klinik Essen für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Prof. Dr. med. Martin Teufel, und die Leitung des LVR-Klinikum Essen.

Die Ausgabe 06/2020 der Zeitschrift Focus Gesundheit, die im August 2020 erschienen ist, listet Prof. Dr. med. Martin Teufel als Top-Mediziner 2020 der Psychosomatik in Deutschland. „Darüber freue ich mich sehr. Zum einen wird mit der Berichterstattung über das Thema meine Fachdisziplin, die Psychosomatik, mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht und zum anderen auch meine Arbeit und die meines Teams gewürdigt“, sagt der Direktor der LVR-Klinik Essen für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

Anerkennung von Kolleg*innen und Patient*innen
Die Ärzteliste des Focus „Psychosomatik“ wurde zum ersten Mal erstellt. Sie ist das Ergebnis von Befragungen von Medizinern zum Fachkönnen ihrer Kollegen und Erfahrungen von Patient*innen. „Die Qualität unserer Behandlung spiegelt sich besonders durch die hohe Weiterempfehlung von Patientinnen und Patienten wider“, erklärt Prof. Teufel.

In der LVR-Klinik Essen für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie werden Menschen behandelt, die an unterschiedlichen psychischen und körperlichen Erkrankungen leiden. Die Focus-Liste spiegelt sehr deutlich die Kompetenz im breiten Behandlungsspektrum (Ess- und Gewichtsstörungen, Somatoforme Störungen, Posttraumtische Belastungsstörungen, Psychische Begleiterkrankungen bei körperlichen Erkrankungen) wider.

TOP-Mediziner in der Forschung
Neben seiner klinischen Tätigkeit ist Prof. Teufel Lehrstuhlinhaber der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen. Zusätzlich zu seinen Forschungsprojekten in den Behandlungsschwerpunkten, befasst sich Prof. Teufel und sein Team zurzeit in einer der weltweit größten Studien mit den Auswirkungen, die die COVID-19 Pandemie auf den Menschen, seine Psyche und sein Verhalten hat. Es ist ihm wichtig, dass die Behandlung seiner Patientinnen und Patienten auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert: „Wir legen großen Wert darauf, unser Engagement in Wissenschaft und Forschung für unsere Patientinnen und Patienten nutzbar zu machen“, so Prof. Dr. med. Martin Teufel.

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TOP-Mediziner im LVR-Klinikum Essen

Das Magazin Focus hat zum wiederholten Mal drei national und international renommierte Spezialisten des LVR-Klinikum Essen in die Focus-Liste der Spitzenmediziner Deutschlands aufgenommen. Damit gehören der Suchtmediziner Prof. Dr. Norbert Scherbaum, Ärztlicher Direktor des LVR-Klinikum Essen, der Direktor der Klinik Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Prof. Dr. Johannes Hebebrand, sowie der Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Prof. Dr. Martin Teufel, schon seit Jahren zum Kreis der von dem Magazin ausgezeichneten Top-Mediziner.

Die drei Klinikdirektoren wurden von der Redaktion des Focus mittels einer unabhängigen Datenerhebung durch Umfragen medizinischer Fachgesellschaften und Empfehlungen von Patientenverbänden, Selbsthilfegruppen, Klinikleitungen, Chefärzt*innen und niedergelassenen Mediziner*innen sowie einer Erhebung wissenschaftlicher Publikationen in die Ärzteliste des Focus aufgenommen. Die Ärzte, die im deutschlandweiten Focus-Vergleich zu den empfehlenswertesten des Landes und ihres Faches zählen, erhalten die Auszeichnung „TOP-Mediziner 2020“ für ganz Deutschland und den jeweiligen Fachbereich.

Die drei Ausgezeichneten sind Lehrstuhlinhaber an der Universität Duisburg-Essen. Der Ärztliche Direktor des LVR-Klinikums Essen sowie Direktor der Kliniken für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin sowie für Psychiatrie und Psychotherapie, Prof. Dr. Norbert Scherbaum, erhielt die Auszeichnung wiederholt als Spezialist für Suchterkrankungen. Prof. Dr. Norbert Scherbaum ist aufgrund seiner Expertise auch Mitglied im Sachverständigenausschuss des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur Bewertung von Suchtmitteln sowie im Ausschuss „Sucht und Drogen" der Bundesärztekammer.
Prof. Dr. Johannes Hebebrand gilt als einer der besten Experten von Kindern- und Jugendlichen mit Essstörungen. In dem Fachbereich Hormon- und Stoffwechselerkrankungen ist er einer der meist zitiertesten Forscher Deutschlands.
Prof. Dr. Martin Teufel ist im Bereich der Ernährungsmedizin und Adipositas sowie der Psychosomatischen Medizin für Menschen im Erwachsenenalter ausgezeichnet worden. Er ist Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen (DGESS). Durch seine Corona-Umfrage erlangte Prof. Martin Teufel auch außerhalb seines Fachbereichs große Anerkennung.

Freude über Anerkennung ihrer Arbeit

Die „Top-Ärzte" freuen sich über die Anerkennung ihrer Arbeit. Auch die Kaufmännische Direktorin und Vorstandsvorsitzende des LVR-Klinikum Essen, Jane E. Splett, freut sich über die wiederholte Auszeichnung. „Die Auszeichnung ist für alle Patient*innen hilfreich bei der Entscheidung, welche Spezialisten in ihrer Region oder auch bundesweit zu Rate gezogen werden können. Es ist schön zu sehen, dass die tägliche Anstrengung und Arbeit beachtet und wertgeschätzt wird. Die Auszeichnung ist auch ein Zeichen, dass die Entstigmatisierung gegenüber psychisch Erkrankten Früchte trägt. Wir sind aber immer noch nicht am Ziel. Es macht mich stolz, TOP-Mediziner in unserer Klinik an Bord zu haben.", sagt Jane E. Splett.

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LVR-Klinikum Essen spendet an die Essener Tafel e.V.

Die Pflegedirektorin des LVR-Klinikum Essen, links, Jörg Sartor , Vorstand der Essener Tafel, mitte, und die Kaufmännische Direktorin des LVR-Klinikum Essen bei der Spendenübergabe.
V.l.n.r.: Christiane Frenkel, Pflegedirektorin LVR-Klinikum Essen, Jörg Sartor, 1. Vorstand Essener Tafel e.V., Jane E. Splett, Kaufmännische Direktorin LVR-Klinikum Essen

Statt zu Weihnachten Grüße und Wünsche per Post zu verschicken, hat das LVR-Klinikum Essen zum Fest 2019 Porto gespart und stattdessen E-Mails mit Festtagswünschen versendet. Das gesparte Porto in Höhe von 225 Euro kommt nun der Essener Tafel e.V. zugute.

Schon seit Jahren verschickt das LVR-Klinikum Essen nur noch elektronische Weihnachtspost. Das schont die Umwelt und das so gesparte Geld wird für einen guten Zweck verwendet. Dieses Jahr hat sich das LVR-Klinikum Essen für eine Spende an die Essener Tafel e.V. entschieden. Der Vorschlag kam aus der Mitarbeitendenschaft und wurde vom Klinikvorstand begrüßt. „Wir schätzen die Arbeit der Essener Tafel sehr und haben uns deshalb dafür entschieden, das gesparte Porto für die Weihnachtspost an den Verein zu spenden", erklärte die Kaufmännische Direktorin und Vorstandsvorsitzende des LVR-Klinikum Essen, Jane E. Splett, bei der Scheckübergabe am 24. Januar 2020.

Einsammeln und Austeilen

Die Essener Tafel schließe in mehrfacher Hinsicht eine Lücke, so Splett. Neben der Verteilung von Lebensmitteln an einkommensschwache Menschen sorgt die Essener Tafel dafür, dass noch verwendbare Lebensmittel nicht einfach weggeworfen werden. „Auch in Essen werden über zehn Prozent der Lebensmittel vernichtet. Die Essener Tafel ist angetreten, diesen Wahnsinn zu verhindern. Wir sammeln ein und teilen aus", so der Verein. So versorgt die Essener Tafel jede Woche rund 16.000 Essenerinnen und Essener, entweder über die Abgabestelle im Wasserturm Steele oder per Lieferung an über 100 soziale Einrichtungen in Essen.

100 Prozent Spendenfinanziert

Die Essener Tafel finanziert sich ausschließlich über Spenden und freut sich daher über die Spende des LVR-Klinikum Essen. „Wir sind mittlerweile die einzige Tafel in dieser Größenordnung, die ausschließlich ehrenamtlich arbeitet", erklärt der erste Vorsitzende der Essener Tafel, Jörg Sartor. Wichtig seien ihm und seinen Mitstreiter*innen nicht nur Nahrung zu verteilen, sondern auch, „dass Kinder gesund essen können und gut versorgt werden." Das ermögliche etwa die Kooperation der Essener Tafel mit der Jugendsozialarbeit in Essen, die auch pädagogische Arbeit leistet und die Eltern einbindet.

Bei seinem Besuch im LVR-Klinikum Essen berichtete Jörg Sartor auch über die steigende Zahl älterer Menschen, die auf die Tafel angewiesen sei. Zudem beobachte er, dass auch psychische Erkrankungen bei den Kundinnen und Kunden der Tafel zunehmen. „Die Menschen leben oft lange Zeit in finanziellen und sozial belastenden Situationen, das bleibt nicht ohne Folgen", kann auch Splett bestätigen. Daher sei es auch so wichtig, diesen Menschen zu helfen und Vereine wie die Tafel, die diese Hilfe täglich leisten zu unterstützen.

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