Zum Inhalt springen

Angebote für Angehörige

Das LVR-Klinikum Essen bietet Angehörigen psychisch kranker Menschen verschiedene Gruppen an. Ziel dieser Gruppen ist nicht allein die Information zum Krankheitsbild, sondern auch der Austausch und die Vernetzung mit anderen Betroffenen sowie Hilfestellungen für den Alltag vermitteln zu können.

Information und Austausch für Angehörige von Krebserkrankten

Eine Gruppe Menschen steht im Kreis und hält sich an den Händen
In einer ärztlich-psychotherapeutisch geleiteten Gruppe können sich Angehörige mit den Belastungen, die mit der Krebserkrankung eines Familienmitglieds oder Partners einhergehen, auseinandersetzten.

Halt geben und selbst nicht verlieren

Nicht nur für Menschen, die an Krebs erkrankt sind, kann die Krankheit belastend sein. Auch Angehörige leiden unter der neuen und schwierigen Situation. Für Angehörige hat die LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Essen ein neues Angebot. In einer ärztlich-psychotherapeutisch geleiteten Gruppe können sich Angehörige mit den Belastungen, die mit der Krebserkrankung eines Familienmitglieds oder Partners einhergehen, auseinandersetzten.

In den Gruppensitzungen sind Stressbewältigung und Selbstfürsorge, Kommunikation mit dem erkrankten Partner und der Familie, Umgang mit Belastungen und Emotionen sowie der Umgang mit dem professionellen medizinischen System wichtige Themen.

Das Gruppenprogramm beinhaltet neun Module mit jeweils 90-minütigen Treffen. Das erste Treffen findet am Dienstag, 21. April 2020 von 17:00 bis 18:30 Uhr im Gruppenraum der Ambulanz der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Holsterhauser Platz 6, 45147 Essen statt.

Interessierte melden sich bitte entweder telefonisch unter 0201-438 755 100 im Sekretariat der Psychosomatischen Ambulanz oder per Mail an Monika.Schmid@lvr.de an.

WAS? Information und Austausch für Angehörige von Krebserkrankten

WANN? Ab 21. April 2020 von 17:00-18:30 Uhr

WO? Gruppenraum der Ambulanz der Klinik für Psychosomatische Medizin
und Psychotherapie, Holsterhauser Platz 6, 45147 Essen

---------------------------------------------------------------------------------------------

Klinik für Abhängigkeitserkrankungen und Suchtmedizin

Wenn Familienangehörige abhängig sind...Informationen zur Angehörigengruppe am LVR-Klinikum Essen

Die Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin des LVR-Klinikum Essen macht Angehörigen von suchterkrankten Menschen das Angebot, sich an neun Abenden unter Anleitung von erfahrenen Mitarbeitenden der Klinik über Suchtmittel und ihre Wirkungsweisen, über die Hintergründe von Suchtentstehung und über die schwierige Frage, ob es „richtige" oder „falsche" Verhaltensweisen im Umgang mit dem abhängigen Familienmitglied gibt, zu informieren. Weitere Themen sind die Angebote der Suchthilfe, Behandlungsmöglichkeiten sowie Folgeerkrankungen der Sucht.

Neben Informationen bietet die Veranstaltung Raum zum persönlichen Austausch. Denn Wissen und die Auseinandersetzung mit dem Thema geben Kraft und Sicherheit für das eigene Handeln.

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Wir bitten Sie deshalb, sich anzumelden.

Der erste Informationsabend findet am

20. April 2020 von 18.00 bis 19:30 Uhr im Raum 7.05 (7. Etage) im LVR-Klinikum Essen, Virchowstraße 174, 45147 Essen statt.

Für weitere Informationen und Anmeldungen wenden sich Interessierte bitte an Frau Wendler: 0201/7227-196 oder judith.wendler@lvr.de

Nach oben

---------------------------------------------------------------------------------------------

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Familiale Pflege: Unterstützung für pflegende Angehörige psychisch erkrankter Menschen

Unterstützung für pflegende Angehörige bedeutet: Die Pflegetrainerinnen des LVR-Klinikum Essen begleiten Angehörige von Patienten während des Aufenthaltes bis zu sechs Wochen nach Entlassung ins häusliche Umfeld durch Gespräche und Beratungen, Anleitungen und Training sowie Schulungen. Die Teilnahme an sämtlichen Angeboten ist für Sie kostenfrei!

Das Projekt ist unabhängig von der Krankenkasse und wird von der AOK finanziert und von der Universität Bielefeld wissenschaftlich begleitet.

Konkrete Inhalte eines Pflegetrainings können sein: Umgang mit Orientierungsstörungen, Schlafstörungen, Hilfe bei der Körperpflege, Ernährungsberatung, Umgang mit Aggressionen, Beratungsgespräche zu allen aufkommenden Fragen, die die Betreuung Ihres Angehörigen be- treffen.

Folgende Angebote bieten Ihnen die Pflegetrainerinnen kostenlos an:
Erstgespräch
- Zur Kontaktaufnahme
- zugeschnitten auf ihre individuelle Lebenssituation
- Dauer ca. 30 Min.

Familienberatungsgespräch
- Unterstützungsbedarfe gemeinsam ermitteln
- im LVR-Klinikum Essen oder in der häuslichen Umgebung des Pflegebedürftigen
- Dauer ca. 90 Min.

Pflegetraining/Pflegeschulung
-
Professionelle beratende Anleitung und Schulung während des stationären Aufenthaltes bei uns vor Ort oder in der häuslichen Umgebung
- Dauer ca. 45 Min.

Initialpflegekurs
- drei Kurstage mit vier Stunden à 45 Minuten
- ein Gesprächskreis mit vier Stunden à 45 Minuten.

Kursinhalte sind:
- Krankheitsbild verstehen lernen
- Vermitteln von Pflege, Pflegehilfsmitteln und deren Anwendungen
- Umgang mit den eigenen Kräften und Ressourcen
- Praktische Tipps für den Alltag der häuslichen Pflege

Intitialpflegekurs für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz

Kursinhalte:
-
Umgang mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind
- Kommunikation
- Umgang mit den eigenen Kräften und Ressourcen
- Praktische Tipps

Der Kurs ist kostenlos und findet im LVR-Klinikum Essen - Kliniken und Institut der Universität Duisburg-Essen, Virchowstraße 174, 45147 Essen statt. Die Kursdaten werden bekanntgegeben.

Bei Interesse bitte kontaktieren:
LVR-Klinikum Essen
Kliniken und Institut der Universität Duisburg-Essen
Virchowstraße 174, 45147 Essen

Kerstin Bökenkröger
Altenpflegerin Station P2
Tel 0201 7227-153 oder
0178 5638785
Fax 0201 7227-168
pflegetrainer.essen@lvr.de

Nach oben

---------------------------------------------------------------------------------------------

Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalter

Ambulantes Angebot: Elterntraining ADHS

Zielgruppe:
Unser Angebot richtet sich an Eltern von Kindern, bei denen AD(H)S diagnostiziert wurde.

Konzept:
In einem Elterntraining werden Sie durch ein multiprofessionelles Team über die Symptomatik von AD(H)S aufgeklärt. Wir betrachten denkbare Ursachen und Auswirkungen im Alltag. Wir möchten Sie über die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten und deren Kombination informieren und Sie bei der Umsetzung begleiten.

Mit einer kontinuierlichen Behandlung hat ihr Kind die bestmöglichen Chancen für eine gute Entwicklung.

Ausführliche Psychoedukation und gezieltes Elterntraining durch ÄrztInnen, PsychotherapeutInnen, Motopädin und Ergotherapeutin.

Aufbau des Elterntrainings:
Zwölf Termine, 14-tägig, jeweils 90 Minuten, davon zehn Elterntermine sowie zwei Eltern-Kind-Termine.
- Allgemeine Aufklärung über AD(H)S
- Begleiterscheinungen von AD(H)S
- Behandlung von AD(H)S
- Umgang in der Familie
- Vorstellung und Erprobung verschiedener Therapiebausteine

Ziele des Elterntrainings:
- Konzentration und Ausdauer
- Verhaltenssteuerung
- Sozialer Integration
- Selbstwertgefühl
- Eltern-Kind-Beziehung

Teilnahme:
Zur Teilnahme ist die Anbindung an die Ambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie erforderlich. Hierfür benötigen Sie eine Überweisung (gelber Überweisungsschein) und die Versichertenkarte.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ihren bisherigen Ansprechpartner bei uns oder direkt an die Ambulanz unserer Klinik!

Kontakt:
Bitte nehmen Sie zunächst telefonisch zu den unten aufgeführten Telefonzeiten Kontakt mit uns auf:
Ambulanzsekretariat
Frau Gerlach
Frau Heidrich
Frau Neuwald
Frau Blumenkemper

Tel 0201 8707 - 450
Fax 0201 8707 - 306
Mail amb-kjp.essen@lvr.de

Telefonzeiten:
Mo, Di, Do, Fr: 10.00 - 12.30 Uhr
Mi: 10:00 - 11:00 Uhr
Mo, Di, Mi, Do: 14.00 - 16.00 Uhr
Fr: 13:00 - 14:00 Uhr

Öffnungszeiten:
Mo-Do: 08.00 – 17.00 Uhr
Fr: 08.00 – 16.00 Uhr

Ansprechpartnerin:
Oberärztin Dr. med. Doris Frosch

Nach oben