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Professionelles Deeskalationsmanagement

Professionelles Deeskalationsmanagement ProDeMa®

Bild zeigt zwei Arme, die sich die Hand reichen
Im LVR-Klinikum Essen gibt es ein Handlungskonzept, das hilft, Eskalationen zu vermeiden

Im LVR-Klinikum Essen arbeiten wir seit 2017 mit dem Konzept des Professionellen Deeskalationsmanagements ProDeMa®. Mitarbeitende des Pflegedienstes wurden dafür zur/zum Deeskalationstrainerin/Deeskalationstrainer nach ProDeMa® ausgebildet.

ProDeMa® ist ein praxisorientiertes Handlungskonzept, das Eskalationen zu vermeiden hilft und Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende schützt. Das Professionelle Deeskalationsmanagement basiert auf einem 7-Stufen-Modell und ist ein permanenter Prozess in unserem Klinikum.

Aufgaben der/des Deeskalationstrainers/Deeskalationsmanagerin:

Die Deeskalationstrainerinnen und -trainer initiieren, führen und begleiten den systematischen Aufbau eines Professionellen Deeskalationsmanagements im LVR-Klinikum Essen. Die Deeskalationstrainerinnen und -trainer haben mit der Stabsstelle Pflegeentwicklung ein auf das LVR-Klinikum Essen abgestimmtes Konzept entwickelt. Die Deeskalationstrainerinnen und -trainer bilden jährlich alle Mitarbeitenden jeder Berufsgruppe, die mit unseren Patientinnen und Patienten arbeiten, im Professionellen Deeskalationsmanagement fort. Mitarbeitende, die auf offen geführten Stationen arbeiten, nehmen an der anderthalbtägigen Schulung teil, Mitarbeitende der geschützten Stationen an den dreitägigen Schulungen. Inhalte dieser Fortbildung sind z.B. Situationstrainings oder eine kollegiale Beratung erlebter Situationen und das Erlernen verbaler Deeskalationsmethoden.

Ausbildung

In einer zwölftägigen Ausbildung können sich Mitarbeitende aller Berufsgruppen zum/zur Deeskalationstrainer/Deeskalationstrainerin ausbilden lassen. Im Anschluss an die Ausbildung in Wiesloch finden zwei Supervisionstermine statt. Weitere regelmäßige Treffen finden regional und länderübergreifend nach Ende der Ausbildung statt, um auf dem aktuellen Stand, im Austausch und Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen zu bleiben. Neben Hausarbeiten (wie z.B. einer Gefährdungsanalyse) werden praktische und mündliche Lehrproben abgenommen und beurteilt. Methodische und didaktische Inhalte sind ebenfalls Teil der Ausbildung, um in den Fortbildungen einen größtmöglichen Lerneffekt für die Teilnehmenden zu erreichen.

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