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EX-IN Genesungsbegleitende

Wofür steht EX-IN?

Das Bild zeigt eine Sitzgruppe mit Pflanzen im Hintergrund auf einer unserer Stationen
Kommunikation mit den Patient*innen ist ein wesentliches Element

EX-IN ist aus dem Englischen „Experienced Involvement“ abgeleitet und bedeutet „Beteiligung von Erfahrenen“.

EX-IN Genesungsbegleitende sind Menschen, die bereits eigene Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen gemacht haben, genesen sind und nach einer systematischen Peer-Ausbildung in der psychiatrischen Versorgung arbeiten.

Im LVR-Klinikum Essen arbeiten seit 2016 EX-IN Genesungsbegleitende. Beide starteten in einem Pilot-Projekt auf zwei Stationen in der Klinik für Forensische Psychiatrie und in der Klinik für Allgemeine Psychiatrie und Psychotherapie. 2020 ist eine weitere Kollegin zum Team der Genesungsbegleitenden dazugekommen. Sie arbeitet auf der Komfortstation.

Die Kolleginnen und der Kollege arbeiten in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. Die Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende schätzen die Genesungsbegleitenden als gute Ergänzung und Bereicherung zu unserem Behandlungsangebot.

Grundsätze der EX-IN Arbeit

  • Jeder Mensch hat das Potential zur Genesung.
  • Jeder Mensch kann grundsätzlich eigenverantwortlich handeln und
  • autonome Entscheidungen über Hilfeformen treffen.

Ausbildung

Die Ausbildung zur EX-IN Genesungsbegleiterin/zum EX-IN Genesungsbegleiter ist eine Teilzeitausbildung und in zwei Module unterteilt. Inhalte der Ausbildung sind beispielsweise Salutogenese (Entstehen von Krankheiten), Empowerment (Ermächtigung, Übertragung von Verantwortung), Erfahrung und Teilhabe, Fürsprache und Krisenbegleitung. Zusätzlich leisten die Auszubildenden zwei Praktika von jeweils 120 Stunden.

Weitere Informationen zum Thema EX-IN finden Sie auf der Internetseite von EX-IN NRW e.V.

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