Aktuelles aus dem LVR-Klinikum Essen

Aktionswoche Alkohol 2022

Teaserbild der Aktionswoche Alkohol mit dem Slogan: Alkohol? Nicht am Arbeitsplatz!
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Die Aktionswoche Alkohol ist eine Initiative der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)

Das LVR-Klinikum Essen beteiligt sich an der deutschlandweiten Aktionswoche Alkohol. Die Aktivitäten des LVR-Klinikum umfassen unter anderem drei Telefonsprechstunden für Essener Bürgerinnen und Bürger zu verschiedenen Aspekten der Alkoholabhängigkeit.

Die Aktionswoche startet am Samstag, 14. Mai 2022 mit einführenden Informationen von Prof. Dr. Norbert Scherbaum, dem Direktor der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am LVR-Klinikum Essen, zur häufigsten Suchterkrankung in Deutschland. Dieses und alle weiteren Videos und Info-Beiträge werden auf den Social-Media-Kanälen des psychiatrischen Fachkrankenhauses veröffentlicht.

Programm der Aktionswoche Alkohol 2022

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Kein Streik im LVR-Klinikum Essen

Außenaufnahme LVR-Klinikum Essen
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Die Patientenversorgung im LVR-Klinikum Essen ist während des Streiks am Uniklinikum Essen gewährleistet.

Die Mitarbeitenden des LVR-Klinikum Essen streiken nicht für den angestrebten „Tarifvertrag Entlastung“ im Nachbarklinikum. „Wir unterliegen einem anderen Tarifvertrag, uns betrifft der Erzwingungsstreik der Gewerkschaft Verdi und der Beschäftigten am Universitätsklinikum Essen nicht“, erklärt die Kaufmännische Direktorin des LVR-Klinikum Essen, Jane E. Splett.

Patientenversorgung ist gesichert

Die Versorgung der Patientinnen und Patienten in den Einrichtungen des LVR-Klinikum Essen in der Virchowstraße 174 und der Wickenburgstraße 21-23 sowie den Tageskliniken für Kinder- und Jugendliche in Altenessen und Mülheim an der Ruhr ist gesichert. Die Behandlungen laufen wie gewohnt weiter.

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Essener Suchtexperte berät Bundesregierung

Ärztlicher Direktor Norbert Scherbaum
Der Essener Suchtmediziner warnt vor Konsum neuer synthetischer Opioide

Das Bundesgesundheitsministerium hat Prof. Dr. med. Norbert Scherbaum in den Sachverständigenausschuss für das Betäubungsmittel- und das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz berufen.

Der Ärztliche Direktor des LVR-Klinikum Essen und Chefarzt der Kliniken für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin sowie für Psychiatrie und Psychotherapie ist bereits seit 2010 Mitglied des unabhängigen Expertengremiums, das die Bundesregierung hinsichtlich des Betäubungsmittel- und des Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetzes berät.

Pressemitteilung Essener Suchtexperte berät Bundesregierung

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Drei Klinikdirektoren am LVR-Klinikum Essen gehören zu den TOP-Medizinern in Deutschland

Prof. Dr. med. Norbert Scherbaum, Prof. Dr. med. Johannes Hebebrand und Prof. Dr. med. Martin Teufel gehören zu den TOP-Medizinern 2022 in Deutschland.
Prof. Dr. med. Norbert Scherbaum, Prof. Dr. med. Johannes Hebebrand und Prof. Dr. med. Martin Teufel gehören zu den TOP-Medizinern 2022 in Deutschland.

Die Direktoren der Kliniken für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin sowie der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters gehören laut einer Auswertung des Magazins ‚Stern‘ zu den TOP-Medizinern 2022 in Deutschland.

Pressemitteilung TOP-Mediziner 2022 am LVR-Klinikum Essen

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Prof. Dr. Norbert Scherbaum ist neuer Vorstandsvorsitzender der DHS

Ärztlicher Direktor Norbert Scherbaum
Neuer Vorstandsvorsitzender der DHS: Prof. Dr. Norbert Scherbaum

Essen, 14. November 2021 – Prof. Dr. Norbert Scherbaum wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Vorstands der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) gewählt.

Als zentrale Dachorganisation der deutschen Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe sind nahezu alle Träger der ambulanten Suchtberatung und -behandlung, der stationären Versorgung Suchtkranker und der Sucht-Selbsthilfe in der DHS vertreten. „Wir schätzen Herrn Prof. Scherbaum als exzellenten Fachmann und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, begrüßt Dr. Peter Raiser, Geschäftsführer der DHS, die Wahl des neuen Vorstandsvorsitzenden.

Pressemitteilung Prof. Dr. Scherbaum neuer DHS-Vorsitzender

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Autismusspektrumstörung: Forschungsprojekt mit Behandlung startet

Das Forschungs- und Behandlungsteam v.l.n.r.: Zarah Kampmann, Prof. Dr. Katja Kölkebeck, Dr. Mona Abdel-Hamid
Das Forschungs- und Behandlungsteam v.l.n.r.: Zarah Kampmann, Prof. Dr. Katja Kölkebeck, Dr. Mona Abdel-Hamid

Essen, 29. November 2021 – Das FASTER/SCOTT-Autismus-Projekt bietet Betroffenen neue Behandlungsmöglichkeiten in Essen.

Am LVR-Klinikum Essen ist ein Forschungsprojekt mit Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit einer Autismusspektrumstörung (ASS) gestartet. „Mit der Studie wollen wir die Wirkung von zwei Behandlungsmethoden untersuchen und vergleichen. Die Methoden helfen Menschen mit einer ASS, soziale Kompetenzen zu üben und Strategien zu entwickeln, um besser mit Stress umzugehen“, erklärt die Studienleiterin Prof. Dr. Katja Kölkebeck das Vorhaben des Forschungsteams der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen.

Pressemitteilung FASTER/SCOTT

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Neues Zentrum für therapieresistente Depressionen

Titelbild Zentrum für therapieresistente Depressionen
Moderne und schonende Methoden bei schweren chronischen Depressionen.

Das LVR-Klinikum Essen bietet Menschen mit chronisch schweren Depressionen in seinem neuen Zentrum für therapieresistente Depressionen moderne Behandlungsmethoden an.

Pressemitteilung: Neues Zentrum für therapieresistente Depressionen

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Magersucht: Behandlungserfolge dauerhaft sichern

Eine junge Frau ist von hinten zu sehen, wie Sie am Laptop an der Online-Nachsorge Sustain teilnimmt.
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Nachsorgebehandlung bei Magersucht per Videotelefonie

Ein ambulantes Video-Nachsorgeprogramm soll Patient*innen mit Magersucht helfen, ihre Therapieerfolge langfristig zu erhalten und zu verbessern.

Die stationäre psychotherapeutische Behandlung von Menschen mit Anorexie ist hilfreich: „Viele unserer Patient*innen machen gute Fortschritte, nehmen Gewicht zu und stabilisieren sich, doch nach der Entlassung ins gewohnte Lebensumfeld haben viele Probleme, diese Erfolge langsfristig zu sichern“, berichtet Dr. Eva-Maria Skoda, Ärztin und Forschungsleiterin in der LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Essen. Das ambulante Nachsorgeprogramm SUSTAIN soll diese Probleme mit der Videosprechstunde vermeiden.

Wirksamkeit wird untersucht

In Kooperation mit neun weiteren Behandlungszentren in Deutschland untersuchen Essener Forscher*innen nun die Wirksamkeit des ambulanten Nachsorgeprogramms. „Dabei vergleichen wir die Wirkung der 20 SUSTAIN-Therapiesitzungen über acht Monate mit der konventionell ambulanten Richtlinienpsychotherapie“, erklärt Studienleiterin Skoda. Die Forschenden versprechen sich mithilfe von SUSTAIN eine höhere Qualität der gesamten Behandlung der Magersucht. „Wir können damit die ambulante Nachsorge individuell auf die Patient*innen zuschneiden und unmittelbar nach der stationären Behandlung beginnen“, so entstehe keine zeitliche Lücke zwischen der Entlassung und dem Beginn der ambulanten Therapie. Ein weiterer Vorteil sei, dass SUSTAIN hauptsächlich per Video ablaufe. „Damit kann die Behandlung unabhängig vom Ort und aktuellen Pandemiegesehen erfolgen.“ Neben den digitalen Inhalten, finden vier Untersuchungstermine in der Essener Ambulanz statt. Dort werden die Teilnehmenden untersucht und interviewt. Der Verlauf der Essstörungsbehandlung und weiterer Gesundheitsparameter werden mit Fragebögen fortlaufend ermittelt.

Wer an SUSTAIN teilnehmen kann

Teilnehmen können erwachsene Patient*innen mit Magersucht, die während ihrer stationären Behandlung Gewicht zugenommen, einen BMI von mindestens 15 kg/m² haben und in einem der beteiligten Studienzentren stationär behandelt wurden. Studienzentren sind:
Universitätsklinikum Tübingen, Charité Universitätsmedizin Berlin, LWL-Universitätsklinikum Bochum, LVR-Klinikum Essen, Universitätsklinikum Freiburg, Medizinische Hochschule Hannover, Universitätsklinikum Heidelberg, Schön Klinik Roseneck, Universitätsklinikum Ulm.

Essener Patient*innen können sich bei Interesse an SUSTAIN in der Ambulanz der LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie melden:

Telefon: 0201 438755-100 oder -101

E-Mail: Amb-PM.Essen@lvr.de

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Ausgezeichnet: LVR-Klinikum Essen ist attraktiver Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2021

v.l.n.r.: Prof. Dr. Martin Teufel, Direktor der LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Katrin Kolditz, stv. Kaufmännische Direktorin, Jane E. Splett, Kaufmännische Direktorin und Vorstandsvorsitzende, Nina König, Unternehmensberatung ZEQ.
v.l.n.r.: Prof. Dr. Martin Teufel, Direktor der LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Katrin Kolditz, stv. Kaufmännische Direktorin, Jane E. Splett, Kaufmännische Direktorin und Vorstandsvorsitzende, Nina König, Unternehmensberatung ZEQ.

Die Unternehmensberatung ZEQ hat uns als Attraktivster Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2021 ausgezeichnet.

Diese Auszeichnung hat das LVR-Klinikum Essen erhalten, weil uns unsere Mitarbeitenden bei der diesjährigen Mitarbeitenden-Befragung sehr positiv bewertet haben. Am besten schneiden wir laut unseren Beschäftigten bei der Dienstplangestaltung, den Arbeitszeiten und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ab. Damit sind den Ergebnissen zufolge 91 Prozent der Teilnehmenden sehr zufrieden. Im Vergleich zur Mitarbeitenden-Befragung 2018 würden uns nun mehr Mitarbeitende als Arbeitgeber weiterempfehlen und sich auch wieder im LVR-Klinikum Essen bewerben. Insgesamt ist die Gesamtzufriedenheit im Vergleich zu Befragung 2018 gestiegen.

Große Freude

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, da wir sie nur bekommen haben, weil unsere Mitarbeitenden sehr zufrieden mit uns als Arbeitgeber sind“, sagte Jane E. Splett, Kaufmännische Direktorin des LVR-Klinikum Essen, bei der heutigen Verleihung. „Es ist uns wichtig, dass wir im pflegerischen, therapeutischen und ärztlichen Dienst zufriedene Mitarbeitende haben, denn nur so können wir auch auf die Bedürfnisse unsere Patientinnen und Patienten eingehen“, so Splett.

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CoPE IT-Training

Eine Frau sitzt vor einem Bildschirm
Mit dem CoPE IT-Onlinetraining besser mit belastenden Situationen umgehen lernen

Mit dem Onlineprogramm CoPE IT können Sie mit dem PC, Handy oder Tablet Techniken lernen, um besser mit belastenden Situationen umgehen zu können.

Das Onlineprogramm besteht aus vier Modulen und dauert insgesamt zwei Wochen.

Ziel von CoPE IT ist es, eine Unterstützung und Hilfe in belastenden Situationen zu sein, damit Sie mit den Belastungsfaktoren und Gefühlen besser umgehen können. Sie können sich im Verlauf von CoPE IT in den einzelnen Sitzungen hilfreiche Bewältigungsstrategien selbst erarbeiten und Hintergründe zu psychologischen Themen wie Gefühlen, Kraftquellen, Stressmanagement und Selbstzuwendung erlernen.

Die Themen werden mit Lehrvideos, Audiodateien und interaktiven Übungsblättern abwechslungsreich vermittelt.

CoPE IT besteht aus 4 Sitzungen, die ca. 30 Minuten dauern und im Abstand von jeweils 2 Tagen freigeschaltet werden.

  • Sitzung 1: Ideen und Anregungen für einen wohltuenden Alltag
  • Sitzung 2: Stresssituationen anhand meiner Gedanken meistern
  • Sitzung 3: Ressourcen - meine eigenen Kraftquellen entdecken
  • Sitzung 4: Schwierige Situationen mit meinen eigenen Skills überwinden

Zum Online-Training CoPE IT

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Trotz Corona sind wir weiterhin für Sie da

Das Bild zeigt den Eingang LVR-Klinikum Essen im Erdgeschoß in der Virchowstraße

Gerade in diesen Zeiten lassen wir die Menschen mit psychischen Problemen nicht allein. Wenn Menschen psychische Probleme haben, können sie sich weiterhin gerne bei uns im LVR-Klinikum Essen melden.

„Uns ist aufgefallen, dass sich aktuell wie auch schon im März aufgrund der Corona-Pandemie weniger Menschen trauen, sich in psychischen Krisen an uns zu wenden. Für psychische Erkrankungen gilt aber dasselbe wie bei Herzinfarkten, Schlaganfällen und anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen und Notfällen: Melden Sie sich in den Krankenhäusern und lassen Sie sich helfen“, erklärt Prof. Dr. Norbert Scherbaum, Ärztlicher Direktor des LVR-Klinikum Essen.

Die aktuelle Lage mit ansteigenden Infektionszahlen, sei für viele Menschen psychisch belastend. Diejenigen, die auch schon vorher an Depressionen erkrankt sind oder unter Angststörungen leiden, trifft die Situation ganz besonders, so Scherbaum.

Rund um die Uhr erreichbar

Wir haben umfangreiche Vorkehrungen zum Schutz vor einer Infektion mit dem Corona-Virus getroffen, sodass wir hilfesuchende Menschen weiterhin in einer schwierigen Lebensphase unterstützen, sie umfassend beraten und kompetent helfen können.

Das gilt für alle Kliniken des LVR-Klinikum Essen: Psychiatrie und Psychotherapie, Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters Essen.

Das LVR-Klinikum Essen ist rund um die Uhr unter 0201 – 7227 0 zu erreichen.

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