Aktuelles aus dem LVR-Klinikum Essen

AUSSTELLUNG

Eine Ausstellung über Bedürfnisse und Bedarfe von trans* Personen im Kontext Gesundheit und Sozialraum

Trans* Personen haben durch Medizin, Rechtsprechung und Gesellschaft viel Pathologisierung und Diskriminierung erfahren. Momentan befindet sich die Psychopathologisierung von Trans*Geschlechtlichkeit aber im Wandel. Akteur*innen der Trans*Community benennen zunehmend die Barrieren, auf die sie im Gesundheitswesen stoßen.

Steve Egler, Pflegefachexperte und seit elf Jahren in der LVR-Universitätsklinik Essen beschäftigt, konnte in seiner Karriere diese Barrieren ebenfalls beobachten. Im Rahmen seiner Abschlussarbeit im Studiengang Gesundheit und Sozialraum an der Hochschule für Gesundheit Bochum beschäftigte er sich u.a. mit der binären Geschlechterordnung und deren Auswirkungen auf das Wohlbefinden un die Gesundheit von trans*Menschen. So entstand "trans*gesund?", ein partizipatives Projekt, in das mit Hilfe der Photo-Voice-Methode Erfahrungen von Co-Forschenden aus der Trans*Community einflossen.

In der LVR-Universitätsklinik Essen ist vom 30. November bis zum 31. Dezember 2022 eine Ausstellung zu sehen, in deren Rahmen Fotos aus dem Projekt gezeigt und die Bedürfnisse und Bedarfe von trans*Personen im Kontext Gesundheit und Sozialraum beleuchtet werden.

Fachthemen Pflege in der LVR-Universitätsklinik Essen

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Teilnehmer*innen gesucht für die STUDIE zu therapieresistenter DEPRESSION

Zu sehen ist das Gerät der transkraniellen Magnetstimulation sowie der Behandlungsstuhl, in dem man liegt während der Behandlung
Studie zu therapieresistenter Depression

Dr. med. Katharina Steiner, Ärztin und wiss. Mitarbeiterin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie untersucht derzeit die Therapieerwartung an die Behandlung mit Transkranieller Magnetstimulation.

Teilnehmen können Menschen im Alter von 18 bis 65 Jahren, Menschen mit einer mittelgradigen oder schweren depressiven Episode und mindestens 2 erfolglose Behandlungen mit Antidepressiva.

Zentrum für therapieresistente Depressionen

POSITIV Studie

Eine lange Straße auf der Post-COVID steht
Mit der POSITIV-Studie die Lebensqualität und Selbstwirksamkeit verbessern.

Ab Herbst 2022 bietet die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie die Behandlungsstudie POSITIV an.

Die Behandlung richtet sich an Betroffene mit Post-COVID-19 Symptomen und psychischer Belastung.

Ziel der Studie ist es, die Selbstwirksamkeit der Betroffenen zu stärken sowie die Lebensqualität insgesamt zu verbessern.

Die Behandung besteht aus einer Gruppentherapie, die per Videokonferenz von zu Hause durchgeführt werden kann sowie einer mobilen Biofeedback-Therapie, die ebenfalls nach Anleitung zu Hause durchgeführt werden soll.

In einem Erstgespräch in der Ambulanz der Psychosomatischen Medizin wird abgeklärt, ob eine Teilnahme an der Studie infrage kommt.

Bei Interesse kann ab jetzt das Ambulanzsekretariat kontaktiert werden. 0201-438-755 101.

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ONLINE UMFRAGE

Auf dem Foto sieht man in Großbuchstaben Online Umfrage, im Hintergrund verschwommen Beine einer Frau mit roten Pumps, angelehnt an einer Häuserwand
Forschende des Universitätsklinikum Essen und der Ruhr-Universität Bochum haben im Rahmen einer Studie einen Online-Fragebogen erstellt zum Thema Einstellungen von Menschen im Gesundheitswesen zu Sexarbeiter*innen. Der Fragebogen richtet sich an Pflegende, Ärzt*innen und Sozialarbeiter*innen. Für den Fragebogen benötigt man ca. 10 Minuten Zeit.

Quantitative Erhebung von Einstellungen, Gesundheitsrisikoeinschätzung und Informationsbedarf von Gesundheitsdienstleistenden gegenüber Sexarbeiter*innen

Seit 2009 treffen sich in der Global Young Faculty (GYF) herausragende engagierte Nachwuchswissenschaftler*innen der Metropole Ruhr und arbeiten jeweils 1,5 Jahre zu unterschiedlichen Themen von gesellschaftswissenschaftlicher Relevanz zusammen. Die Arbeitsgruppe "Gesundheitsgerechtigkeit" hat im Rahmen der o.g. Studie einen Online-Fragebogen für Pflegende, Ärzt*innen und Sozialarbeiter*innen entwickelt.

Diese, von der Stiftung Mercator geförderte, Studie soll die Einstellungen von Menschen im Gesundheitswesen zu Sexarbeiter*innen erheben. Ziel der anonymisierten Umfrage ist es, die Situation der Sexarbeiter*innen besser zu verstehen und dabei helfen, die psychische Gesundheitsversorgung zu verbessern.

Die Online-Umfrage ist bis zum 01. Oktober 2022 geöffnet.

Online Umfrage zu Einstellung von Menschen im Gesundheitswesen zu Sexarbeiter:innen

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LVR-Klinikum Essen erneut als Familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet

Auf diesem Bild sieht man die Geschäftsführung des Essener Bündnis für Familie, den Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen und Jane Splett, Vorstandsvorsitzende des LVR-Klinikum Essen. Thomas Kufen und Jane Splett halten die Urkunde der Re-Zertifizierung für das LVR-Klinikum Essen als Familienfreundliches Unternehmen in der Hand
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Überreichung der Urkunde zur Re-Zertifizierung als Familienfreundliches Unternehmen durch den Oberbürgermeister Thomas Kufen.

Für Fach- und Führungskräfte hat das Thema "Work-Life-Balance" einen hohen Stellenwert eingenommen. Durch die Auszeichnung familienfreundlicher Unternehmen möchte das "Essener Bündnis für Familie" die Fachkräftegewinnung sowie die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf fördern.

Das LVR-Klinikum Essen wurde als Familienfreundliches Unternehmen vom "Essener Bündnis für Familie" re-zertifiziert.

Am 16. August 2022 übergab Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen die Urkunde der Re-Zertifizierung an Jane Splett, Vorstandsvorsitzende und kfm. Direktorin des LVR-Klinikum Essen. Insgesamt sechs Unternehmen wurden ausgezeichnet. Sie betonten ihre Ambition, in den nächsten drei Jahren zusätzliche Schritte zu unternehmen, um die Familienfreundlichkeit der Betriebe weiter voranzutreiben.

Hilfsangebote zur Unterstützung von pflegebedürftigen Familienmitgliedern, flexible und individuelle Arbeitszeitmodelle, ein prämiertes Betriebliches Gesundheitsmanagement u.v.m. zeichnet das LVR-Klinikum Essen als ein Familienfreundliches Unternehmen aus.

Was zeichnet das LVR-Klinikum Essen aus?

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Wiederwahl zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen e.V. (DGESS)

Porträtbild von Professor Martin Teufel in einem Foyer
Univ.-Prof. Dr. med. Martin Teufel, Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Univ.-Prof. Martin Teufel für weitere zwei Jahre im Amt

Prof. Dr. med. Martin Teufel, Ärztlicher Leiter der LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Essen, wurde nach zwei erfolgreichen Jahren als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen e.V. (DGESS) wiedergewählt. Der stellvertretende Ärztliche Direktor des LVR-Klinikum Essen ist Experte auf dem Gebiet der Ess- und Gewichtsstörungen und bereits seit 2018 Mitglied im Vorstand der DGESS.

Die DGESS ist eine interdisziplinäre Fachgestellschaft, in der Expert*innen aus verschiedenen medizinschen und psychologischen Disziplinen zusammenarbeiten und die Forschung zu Essstörungen sowie deren Behandlung fördern. Die DGESS hat zudem das Ziel, den Behandlungseinrichtungen auf Basis von Forschungsergebnissen evidenzbasierte Empfehlungen zur Behandlung von Essstörungen zu geben. So ist die DGESS die federführende Fachgesellschaft bei der Erstellung der S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Essstörungen.

Bild: (c) Universitätsmedizin Essen

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Das LVR-Klinikum Essen wurde mit 10.000 Euro ausgezeichnet

Übergabe des BEM-Awards, Vertreter des Inklusionsamtes, des LVR-Klinikum Essen und des Landschaftsverbandes Rheinland stehen zusammen
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LVR-Direktorin Ulrike Lubek (l.) zeichnete das LVR-Klinikum Essen aus und übergab den BEM-Award an Jane Splett, (4.v.l.) kaufmännische Direktorin des LVR-Klinikum Essen Foto: Dietrich Hackenberg / LVR

Das LVR-Klinikum Essen hat für sein vorbildliches Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) eine Prämie in Höhe von 10.000 Euro erhalten.

Die Jury des LVR-Inklusionsamtes, die jährlich bis zu fünf Unternehmen mit der Prämie auszeichnet, hat vor allem die Kontrolle und Wirkung der Maßnahmen sowie die Analyse der Wirkung über Einzelfälle hinaus überzeugt. Die Jury betonte die Transparenz des neuen Verfahrens und begründete seine Entscheidung auch mit der Gesundheitsförderung und der Freiwilligkeit, die für eine höhere Akzeptanz und Vertrauen der Mitarbeitenden sorge.

Zudem liegt das LVR-Klinikum Essen bei der Beschäftigungsquote der schwerbehinderten und gleichgestellten Menschen mit über sieben Prozent deutlich über der gesetzlichen Vorgabe von fünf Prozent.

Die Übergabe des BEM-Awards fand am 10. Juni 2022 in der LVR-Klinik Essen mit einer kleinen Feierlichkeit statt. Ulrike Lubek, Direktorin des Landschaftsverbandes Rheinland übergab den Award an Jane Splett, Kaufmännische Direktorin des LVR-Klinikum Essen. Splett dankte dem BEM Team für die Arbeit an dem neuen, niederschwelligen und transparenten Konzept, das viele Mitarbeitende ermutigt, das Angebot anzunehmen.

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Magersucht: Behandlungserfolge dauerhaft sichern

Eine junge Frau ist von hinten zu sehen, wie Sie am Laptop an der Online-Nachsorge Sustain teilnimmt.
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Nachsorgebehandlung bei Magersucht per Videotelefonie

Ein ambulantes Video-Nachsorgeprogramm soll Patient*innen mit Magersucht helfen, ihre Therapieerfolge langfristig zu erhalten und zu verbessern.

Die stationäre psychotherapeutische Behandlung von Menschen mit Anorexie ist hilfreich: „Viele unserer Patient*innen machen gute Fortschritte, nehmen Gewicht zu und stabilisieren sich, doch nach der Entlassung ins gewohnte Lebensumfeld haben viele Probleme, diese Erfolge langsfristig zu sichern“, berichtet Dr. Eva-Maria Skoda, Ärztin und Forschungsleiterin in der LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Essen. Das ambulante Nachsorgeprogramm SUSTAIN soll diese Probleme mit der Videosprechstunde vermeiden.

Wirksamkeit wird untersucht

In Kooperation mit neun weiteren Behandlungszentren in Deutschland untersuchen Essener Forscher*innen nun die Wirksamkeit des ambulanten Nachsorgeprogramms. „Dabei vergleichen wir die Wirkung der 20 SUSTAIN-Therapiesitzungen über acht Monate mit der konventionell ambulanten Richtlinienpsychotherapie“, erklärt Studienleiterin Skoda. Die Forschenden versprechen sich mithilfe von SUSTAIN eine höhere Qualität der gesamten Behandlung der Magersucht. „Wir können damit die ambulante Nachsorge individuell auf die Patient*innen zuschneiden und unmittelbar nach der stationären Behandlung beginnen“, so entstehe keine zeitliche Lücke zwischen der Entlassung und dem Beginn der ambulanten Therapie. Ein weiterer Vorteil sei, dass SUSTAIN hauptsächlich per Video ablaufe. „Damit kann die Behandlung unabhängig vom Ort und aktuellen Pandemiegesehen erfolgen.“ Neben den digitalen Inhalten, finden vier Untersuchungstermine in der Essener Ambulanz statt. Dort werden die Teilnehmenden untersucht und interviewt. Der Verlauf der Essstörungsbehandlung und weiterer Gesundheitsparameter werden mit Fragebögen fortlaufend ermittelt.

Wer an SUSTAIN teilnehmen kann

Teilnehmen können erwachsene Patient*innen mit Magersucht, die während ihrer stationären Behandlung Gewicht zugenommen, einen BMI von mindestens 15 kg/m² haben und in einem der beteiligten Studienzentren stationär behandelt wurden. Studienzentren sind:
Universitätsklinikum Tübingen, Charité Universitätsmedizin Berlin, LWL-Universitätsklinikum Bochum, LVR-Klinikum Essen, Universitätsklinikum Freiburg, Medizinische Hochschule Hannover, Universitätsklinikum Heidelberg, Schön Klinik Roseneck, Universitätsklinikum Ulm.

Essener Patient*innen können sich bei Interesse an SUSTAIN in der Ambulanz der LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie melden:

Telefon: 0201 438755-100 oder -101

E-Mail: Amb-PM.Essen@lvr.de

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Essener Suchtexperte berät Bundesregierung

Ärztlicher Direktor Norbert Scherbaum
Der Essener Suchtmediziner warnt vor Konsum neuer synthetischer Opioide

Das Bundesgesundheitsministerium hat Prof. Dr. med. Norbert Scherbaum in den Sachverständigenausschuss für das Betäubungsmittel- und das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz berufen.

Der Ärztliche Direktor des LVR-Klinikum Essen und Chefarzt der Kliniken für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin sowie für Psychiatrie und Psychotherapie ist bereits seit 2010 Mitglied des unabhängigen Expertengremiums, das die Bundesregierung hinsichtlich des Betäubungsmittel- und des Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetzes berät.

Pressemitteilung Essener Suchtexperte berät Bundesregierung

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Drei Klinikdirektoren am LVR-Klinikum Essen gehören zu den TOP-Medizinern in Deutschland

Prof. Dr. med. Norbert Scherbaum, Prof. Dr. med. Johannes Hebebrand und Prof. Dr. med. Martin Teufel gehören zu den TOP-Medizinern 2022 in Deutschland.
Prof. Dr. med. Norbert Scherbaum, Prof. Dr. med. Johannes Hebebrand und Prof. Dr. med. Martin Teufel gehören zu den TOP-Medizinern 2022 in Deutschland.

Die Direktoren der Kliniken für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin sowie der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters gehören laut einer Auswertung des Magazins ‚Stern‘ zu den TOP-Medizinern 2022 in Deutschland.

Pressemitteilung TOP-Mediziner 2022 am LVR-Klinikum Essen

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Prof. Dr. Norbert Scherbaum ist neuer Vorstandsvorsitzender der DHS

Ärztlicher Direktor Norbert Scherbaum
Neuer Vorstandsvorsitzender der DHS: Prof. Dr. Norbert Scherbaum

Essen, 14. November 2021 – Prof. Dr. Norbert Scherbaum wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Vorstands der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) gewählt.

Als zentrale Dachorganisation der deutschen Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe sind nahezu alle Träger der ambulanten Suchtberatung und -behandlung, der stationären Versorgung Suchtkranker und der Sucht-Selbsthilfe in der DHS vertreten. „Wir schätzen Herrn Prof. Scherbaum als exzellenten Fachmann und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, begrüßt Dr. Peter Raiser, Geschäftsführer der DHS, die Wahl des neuen Vorstandsvorsitzenden.

Pressemitteilung Prof. Dr. Scherbaum neuer DHS-Vorsitzender

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Neues Zentrum für therapieresistente Depressionen

Titelbild Zentrum für therapieresistente Depressionen
Moderne und schonende Methoden bei schweren chronischen Depressionen.

Das LVR-Klinikum Essen bietet Menschen mit chronisch schweren Depressionen in seinem neuen Zentrum für therapieresistente Depressionen moderne Behandlungsmethoden an.

Pressemitteilung: Neues Zentrum für therapieresistente Depressionen

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