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Aktuelles aus dem LVR-Klinikum Essen

Neues Zentrum für therapieresistente Depressionen

Titelbild Zentrum für therapieresistente Depressionen
Moderne und schonende Methoden bei schweren chronischen Depressionen.

Das LVR-Klinikum Essen bietet Menschen mit chronisch schweren Depressionen in seinem neuen Zentrum für therapieresistente Depressionen moderne Behandlungsmethoden an.

Pressemitteilung: Neues Zentrum für therapieresistente Depressionen

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Corona: 3G-Regel und weitere Maßnahmen im LVR-Klinikum Essen

Für Patientinnen und Patienten mit vereinbartem Aufnahmetermin gilt die 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet.

Wenn Sie einen Termin zur Aufnahme in unser Klinikum zur Behandlung haben und weder von Covid-19 genesen noch dagegen geimpft sind, bitten wir Sie darum, einen aktuellen negativen Corona-Test mitzubringen, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Die Regel gilt auch für Besucherinnen und Besucher unseres Hauses.

Patient*innen, die zur Erstaufnahme in das LVR-Klinikum Essen kommen, müssen beim Betreten ein Formular zum Gesundheitszustand, für die Kontakterfassung und eine Selbstauskunft ausfüllen. Das gilt auch für alle Besucher*innen.

Unsere Mitarbeitenden vermerken auf dem Formular zudem Ihre Körpertemperatur, die am Eingang gemessen wird. Dieses Formular nehmen Sie bitte mit zu der Station, auf die Sie möchten.

Sie können das Formular direkt vor Ort ausfüllen oder es sich hier gerne vorab herunterladen. Wenn Sie positiv getestet sind, informieren Sie uns bitte und wir verschieben Ihren Aufnahme-Termin bis Sie wieder gesund sind.

Wenn Sie Ihre Angehörigen besuchen möchten, klären Sie bitte die Einzelheiten, wie Uhrzeit usw. mit der Station bzw. dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin.

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Psychotherapeutische Soforthilfe für betroffene Menschen der Flutkatastrophe

Das Gesicht einer Person, das von buntem Nebel umhüllt wird
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Die Trauma-Ambulanzen des LVR-Klinikum Essen bieten den von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen Hilfe, die dringend psychotherapeutische Beratung oder Unterstützung benötigen.

Die Trauma-Ambulanzen sind regulär für traumatisierte Opfer von Gewalttaten, deren Angehörige und Hinterbliebene tätig. Aktuell können derzeit auch Betroffene des Hochwassers dort Hilfe erhalten, soweit die jeweiligen Kapazitäten dies erlauben. Die Trauma-Ambulanzen sind im Umgang mit seelischen Verletzungen sehr erfahren und können ohne vorherigen formalen Antrag aufgesucht werden. Auch können beispielsweise Angehörige, die nahe Verwandte oder eine verschwägerte Person verloren haben, diese Hilfe erhalten. Betroffene bekommen bis zu fünf Sitzungen finanziert.

Erwachsene können Sich an die Trauma-Ambulanz der LVR-Klinik für Psychsomatische Medizin und Psychotherapie Essen wenden:

Trauma-Ambulanz LVR-Klinik Essen

Kinder und Jugendliche können Kontakt zur Trauma-Ambulanz der LVR-Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters Essen aufnehmen:

Trauma-Ambulanz für Kinder und Jugendliche

Trauma-Ambulanzen der anderen LVR-Kliniken im Rheinland

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Magersucht: Behandlungserfolge dauerhaft sichern

Eine junge Frau ist von hinten zu sehen, wie Sie am Laptop an der Online-Nachsorge Sustain teilnimmt.
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Nachsorgebehandlung bei Magersucht per Videotelefonie

Ein ambulantes Video-Nachsorgeprogramm soll Patient*innen mit Magersucht helfen, ihre Therapieerfolge langfristig zu erhalten und zu verbessern.

Die stationäre psychotherapeutische Behandlung von Menschen mit Anorexie ist hilfreich: „Viele unserer Patient*innen machen gute Fortschritte, nehmen Gewicht zu und stabilisieren sich, doch nach der Entlassung ins gewohnte Lebensumfeld haben viele Probleme, diese Erfolge langsfristig zu sichern“, berichtet Dr. Eva-Maria Skoda, Ärztin und Foschungsleiterin in der LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Essen. Das ambulante Nachsorgeprogramm SUSTAIN soll diese Probleme mit der Videosprechstunde vermeiden.

Wirksamkeit wird untersucht

In Kooperation mit neun weiteren Behandlungszentren in Deutschland untersuchen Essener Forscher*innen nun die Wirksamkeit des ambulanten Nachsorgeprogramms. „Dabei vergleichen wir die Wirkung der 20 SUSTAIN-Therapiesitzungen über acht Monate mit der konventionell ambulanten Richtlinienpsychotherapie“, erklärt Studienleiterin Skoda. Die Forschenden versprechen sich mithilfe von SUSTAIN eine höhere Qualität der gesamten Behandlung der Magersucht. „Wir können damit die ambulante Nachsorge individuell auf die Patient*innen zuschneiden und unmittelbar nach der stationären Behandlung beginnen“, so entstehe keine zeitliche Lücke zwischen der Entlassung und dem Beginn der ambulanten Therapie. Ein weiterer Vorteil, so Skoda, sei das SUSTAIN hauptsächlich per Video ablaufe. „Damit kann die Behandlung unabhängig vom Ort und aktuellen Pandemiegesehen erfolgen.“ Neben den digitalen Inhalten, finden vier Untersuchungstermine in der Essener Ambulanz statt. Dort werden die Teilnehmenden untersucht und interviewt. Der Verlauf der Essstörungsbehandlung und weiterer Gesundheitsparameter werden mit Fragebögen fortlaufend ermittelt.

Wer an SUSTAIN teilnehmen kann

Teilnehmen können erwachsene Patient*innen mit Magersucht, die während ihrer stationären Behandlung Gewicht zugenommen, einen BMI von mindestens 15 kg/m² haben und in einem der beteiligten Studienzentren stationär behandelt wurden. Studienzentren sind:
Universitätsklinikum Tübingen, Charité Universitätsmedizin Berlin, LWL-Universitätsklinikum Bochum, LVR-Klinikum Essen, Universitätsklinikum Freiburg, Medizinische Hochschule Hannover, Universitätsklinikum Heidelberg, Schön Klinik Roseneck, Universitätsklinikum Ulm.

Essener Patient*innen können sich bei Interesse an SUSTAIN in der Ambulanz der LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie melden:

Telefon: 0201 438755-100 oder -101

E-Mail: Amb-PM.Essen@lvr.de

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Spende: 6000 Euro für Betroffene der Hochwasserkatastrophe

Die Vorstandsvorsitzende Jane E. Splett und Thomas Koch, Leiter der Haustechnik und Mitinitiator der Spende mit dem Spendenscheck über 6000 Euro. (Foto: Krämer, LVR)
Die Vorstandsvorsitzende Jane E. Splett und Thomas Koch, Leiter der Haustechnik und Mitinitiator der Spende mit dem Spendenscheck über 6000 Euro. (Foto: Krämer, LVR)

Essen, 17. September 2021 – Die Mitarbeitenden des LVR-Klinikum Essen spenden für die vom Hochwasser im Juli betroffenen Menschen.

Aufgrund der Pandemie konnte das LVR-Klinikum Essen 2020 und 2021 kein Fest für seine rund 1000 Mitarbeitenden feiern. Und so war ein vierstelliger Betrag übrig, der sonst für die Feste im Sommer ausgegeben worden wäre. Die Mitarbeiterschaft verzichtete darauf, sich das Geld auszahlen zu lassen. „Stattdessen kamen kurz nach der Hochwasserkatastrophe Mitte Juli viele Mitarbeitende auf uns zu, dass sie ihren Anteil gerne spenden wollen“, berichtet die Kaufmännische Direktorin und Vorstandsvorsitzende des LVR-Klinikum Essen, Jane E. Splett.

„Unsere Mitarbeitenden sind zwar größtenteils vom Hochwasser und den Auswirkungen ver-schont geblieben, aber die Betroffenheit im Kollegium und beim Klinikvorstand ist heute noch groß, sodass wir die Spende an die Aktion Deutschland Hilft gerne in die Wege geleitet haben“, so Splett. Die Summe wurde mit zusätzlichen Spenden aus dem Kollegium auf 6000 Euro aufgerundet.

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Ausgezeichnet: LVR-Klinikum Essen ist attraktiver Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2021

v.l.n.r.: Prof. Dr. Martin Teufel, Direktor der LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Katrin Kolditz, stv. Kaufmännische Direktorin, Jane E. Splett, Kaufmännische Direktorin und Vorstandsvorsitzende, Nina König, Unternehmensberatung ZEQ.
v.l.n.r.: Prof. Dr. Martin Teufel, Direktor der LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Katrin Kolditz, stv. Kaufmännische Direktorin, Jane E. Splett, Kaufmännische Direktorin und Vorstandsvorsitzende, Nina König, Unternehmensberatung ZEQ.

Die Unternehmensberatung ZEQ hat uns als Attraktivster Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2021 ausgezeichnet.

Diese Auszeichnung hat das LVR-Klinikum Essen erhalten, weil uns unsere Mitarbeitenden bei der diesjährigen Mitarbeitenden-Befragung sehr positiv bewertet haben. Am besten schneiden wir laut unseren Beschäftigten bei der Dienstplangestaltung, den Arbeitszeiten und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ab. Damit sind den Ergebnissen zufolge 91 Prozent der Teilnehmenden sehr zufrieden. Im Vergleich zur Mitarbeitenden-Befragung 2018 würden uns nun mehr Mitarbeitende als Arbeitgeber weiterempfehlen und sich auch wieder im LVR-Klinikum Essen bewerben. Insgesamt ist die Gesamtzufriedenheit im Vergleich zu Befragung 2018 gestiegen.

Große Freude

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, da wir sie nur bekommen haben, weil unsere Mitarbeitenden sehr zufrieden mit uns als Arbeitgeber sind“, sagte Jane E. Splett, Kaufmännische Direktorin des LVR-Klinikum Essen, bei der heutigen Verleihung. „Es ist uns wichtig, dass wir im pflegerischen, therapeutischen und ärztlichen Dienst zufriedene Mitarbeitende haben, denn nur so können wir auch auf die Bedürfnisse unsere Patientinnen und Patienten eingehen“, so Splett.

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Online-Befragung zu E-Mental-Health-Angeboten für Transgender

Bild zeigt das Transgender-Logo

Eine aktuelle Studie an der LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Essen befasst sich mit der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und psychischen Befindlichkeit sowie psychosomatisch-psychotherapeutischen Bedürfnissen transidenter Menschen.

Mit einer Online-Umfrage möchte eine unserer Medizinstudentinnen und Doktorandinnen ermitteln, ob Bedarf an psychologischen Online-Angeboten, wie Apps, Online-Selbsthilfegruppen, Befragungen und webbasierten Therapien bei transidenten Menschen besteht.

Vor allem in schwierigen Situationen wie dem Coming-out, dem Transitionsprozess oder bei Ausgrenzung und Diskriminierung ist es wichtig, psychologische Unterstützung zu erhalten, wenn man sie braucht. Oft ist es allerdings schwer, einen Termin für eine psychotherapeutische Beratung zu bekommen. Eine Alternative bieten Online-Angebote, wie Online-Psychotherapien, webbasierte Selbsthilfegruppen oder Apps.

Die Antworten des Online-Fragebogens sollen helfen, neue spezifische Angebote zu erstellen und gezielt Hilfe anzubieten.

Um an der Umfrage teilzunehmen, muss man selbst nicht auf psychologische Hilfe angewiesen oder in Behandlung sein. Die Umfrage soll möglichst repräsentativ die Wünsche der Trans-Community widerspiegeln.

Der Link darf gerne weitergeleitet und geteilt werden. Danke für die Teilnahme!

Link zur Online-Umfrage: ww2.unipark.de/uc/Transgender/Online_Interventionen/

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Corona-Lockdown schränkte illegalen Drogenkonsum nicht ein

Bild zeigt links das Porträtbild von Prof. Dr. med. Norbert Scherbaum, links daneben ist sein Zitat zu lesen: "Zu Beginn des 1. Lockdowns befürchtete das Hilfesystem, dass mehr Drogenabhängige Hilfe brauchen."
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Suchtmediziner und Drogenhilfeeinrichtungen befürchteten zu Anfang der Covid-19-Pandemie und des ersten Lockdowns in Deutschland, dass Abhängige von illegalen Drogen enorme Schwierigkeiten mit der Drogenbeschaffung haben könnten. „Diese angenommenen Schwierigkeiten hätten Krisen bei den drogenabhängigen Menschen auslösen und das Hilfesystem überfordern können“, erklärt Prof. Dr. med. Norbert Scherbaum den Anlass für die Studie ‚Verfügbarkeit illegaler Drogen in Westdeutschland während der Pandemie‘. Die Ergebnisse der Studie zeigen nun, dass die Pandemie kaum Auswirkungen auf den Konsum illegaler Drogen hatte.

In zehn Entzugsstationen von Suchtkliniken, einem Krisen-Café eines Drogenkonsumraums und in einer Ambulanz zur ärztlichen Heroinverschreibung in Nordrhein-Westfalen wurden drogenabhängige Menschen befragt, ob und welche Folgen der Lockdown auf ihren Drogenkonsum hatte.

337 anonyme Fragebögen konnte die Forschungsgruppe Sucht des LVR-Klinikum Essen auswerten. Die meisten Teilnehmenden gaben an, dass sie hauptsächlich Cannabis, Heroin oder Kokain konsumieren.

81 Prozent der Befragten gab an, dass sich ihr Konsum nicht verändert hat. Dafür gab es wohl auch keinen Grund, da die bevorzugten Drogen nach wie vor auf dem Schwarzmarkt verfügbar waren.

Keine Versorgungsengpässe

„Der allgemeine Flugverkehr ist zwar gesunken, aber der Transport per Schiff oder als Flugfracht lief weiter und damit auch der Transport von Heroin und Kokain, die meistens aus Südamerika oder Afghanistan kommen“, erklärt der Ärztliche Direktor des LVR-Klinikum Essen die ungebrochene Verfügbarkeit dieser Drogen. Eine Einschränkung des Cannabis-Anbaus in Europa konnte die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) ebenfalls nicht feststellen, weshalb es auch hier keine Versorgungsengpässe für die Konsumenten gab. Allerdings berichten knapp 30 Prozent der Befragten, dass sich die Qualität verschlechtert habe, rund 15 Prozent geben an, dass die Preise gestiegen sind.

Internet wird kaum als Bezugsquelle genutzt

Da diese Drogen weiterhin uneingeschränkt verfügbar waren, sind nur sehr wenige der Befragten auf neue psychotrope Substanzen oder synthetische Opioide umgestiegen. „Zudem sind nicht mal zwei Prozent der Befragten auf das Internet als Bezugsquelle umgestiegen“, so Scherbaum. Dies war zum einen für die Drogenbeschaffung gar nicht notwendig. Zum anderen gaben nur zwei Drittel der Befragten an, über einen Internetzugang zu verfügen. Auch haben mutmaßlich nur die wenigsten Drogenabhängige die finanziellen Mittel bzw. die technischen Möglichkeiten über das Darknet Drogen zu bestellen und zu bezahlen.

„Unsere Befürchtung bewahrheitete sich also nicht“, resümiert Suchtexperte Scherbaum. Ob und wie sich der Drogenkonsum langfristig aufgrund der Einschränkungen durch die Pandemie ändert, wird nun weiter erforscht.

Zur Studie in englischer Sprache

Mehr zum Thema Drogenkonsum, Substitution und neue psychotrope Substanzen finden Sie auf hier unserem YouTube-Kanal.

Beteiligte Suchtkliniken und Drogenhilfeeinrichtungen:

  • Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, LVR-Klinikum Essen, Universität Duisburg-Essen
  • Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin, Evangelisches Krankenhaus Castrop-Rauxel
  • Psychopharmacology, Substance Misuse and Novel Psychoactive Substances Research Unit, University of Hertfordshire
  • Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, LWL-Klinik Marsberg
  • Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen, LVR-Klinik Langenfeld
  • Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Johanniter Krankenhaus Oberhausen
  • Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität zu Köln
  • Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, St. Marien Krankenhaus Eickel
  • Vitos-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Herborn
  • Suchtmedizin, LWL-Klinik Dortmund
  • Medizinisches Zentrum für Seelische Gesundheit, Krankenhaus Lübbecke-Rahden
  • Vertretungsambulanz, Gesundheitsamt der Stadt Köln

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Anonymous Onlinesurvey for transident English native speakers

Bild zeigt verschieden farbige Köpfe im Profil. The picture shows heads in different colours

The Clinic for Psychosomatics and Psychotherapy at the LVR-Klinikum Essen in cooperation with the Clinic for Urology at the University Hospital Essen invites transident English native speakers aged from 18 to 65 to participate in our Study: Validation of the “Essen Transident Quality of Life Inventory” (ETLI) by an anonymous online survey.

We want to validate the questions of dealing with the specific quality of life of transident persons. The study addresses health-related quality of life and psychological well-being/psychosomatic-psychotherapeutic needs in transidentity. The results should help to assess the quality of life in different areas of life and to offer specific support based on this.

If you identify as transgender and English is your first language, we would be pleased if you participate in the survey that will take 15 to 20 minutes.

If you know someone who is transgender and a native English speaker, we are happy if you share the link to the survey.

This link will take you to the survey

For further information, please contact the doctoral candidate: maya.hubmann@stud.uni-due.de

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Sind wir Pandemiemüde?

Bild zeigt fünf Personen im Profil, die nebeneinander stehen.
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Die Ergebnisse der Studie zeigen: Die Menschen sind zunehmen psychisch belastet.

Essen, 02. März 2021Die Ergebnisse einer Studie zu den psychischen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und der Lockdowns der LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Essen zeigen eine kontinuierlich hohe psychische Belastung der Menschen, welche auf eine Pandemiemüdigkeit zurückzuführen sein könnte.

Das Forschungsteam um den Studienleiter und Direktor der LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am LVR-Klinikum Essen, Prof. Dr. med. Martin Teufel, kommt zu dem Ergebnis, dass die Menschen weiterhin und zunehmend psychisch belastet sind. Das Forschungsteam hat die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen des ersten und zweiten Lockdowns untersucht: „Die mentale Gesundheit verschlechtert sich weiter, die Symptome einer Depression stiegen sogar während des sogenannten „Lockdown-light“ im November“, berichtet Prof. Teufel.

Weniger motiviert

Gleichzeigt nehme das Sicherheitsverhalten der Menschen ab. „Wir gehen von einer generellen mentalen Erschöpfung und einer sinkenden Motivation aus, die Sicherheitsregeln zu befolgen“, so Teufel. Vor allem im Herbst seien die Kontaktbeschränkungen im Vergleich zum Sommer 2020 wieder strenger und die Möglichkeiten, etwa Sport zu treiben weniger geworden.

Mehr Zugänge zu psychologischer Hilfe

Die Ergebnisse des Vergleichs zwischen den Lockdowns zwischen dem 15. März bis 4. April und dem 2. November bis 22. November 2020 lassen die Interpretation zu, dass die Menschen Pandemiemüde seien. „Das Ergebnis stärkt das Argument, dass mehr niedrigschwellige Zugänge zu psychologischen Hilfen notwendig sind“, so das Forscherteam.

Forscherteam:

Sheila Moradian, Alexander Bäuerle, Adam Schweda, Venja Musche, Hannah Kohler, Madeleine Fink, Benjamin Weismüller, Anke-Verena Benecke, Nora Dörrie, Eva-Maria Skoda, Martin Teufel

Link zur Studie in englischer Sprache: https://doi.org/10.1093/pubmed/fdab037

Link zur Teilnahme an der Studie: corona-umfrage.de

Link zum Online-Training CoPE IT: https://cope.it.cope-corona.de/

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CoPE IT-Training

Eine Frau sitzt vor einem Bildschirm
Mit dem CoPE IT-Onlinetraining besser mit belastenden Situationen umgehen lernen

Mit dem Onlineprogramm CoPE IT können Sie mit dem PC, Handy oder Tablet Techniken lernen, um besser mit belastenden Situationen umgehen zu können.

Das Onlineprogramm besteht aus vier Modulen und dauert insgesamt zwei Wochen.

Ziel von CoPE IT ist es, eine Unterstützung und Hilfe in belastenden Situationen zu sein, damit Sie mit den Belastungsfaktoren und Gefühlen besser umgehen können. Sie können sich im Verlauf von CoPE IT in den einzelnen Sitzungen hilfreiche Bewältigungsstrategien selbst erarbeiten und Hintergründe zu psychologischen Themen wie Gefühlen, Kraftquellen, Stressmanagement und Selbstzuwendung erlernen.

Die Themen werden mit Lehrvideos, Audiodateien und interaktiven Übungsblättern abwechslungsreich vermittelt.

CoPE IT besteht aus 4 Sitzungen, die ca. 30 Minuten dauern und im Abstand von jeweils 2 Tagen freigeschaltet werden.

  • Sitzung 1: Ideen und Anregungen für einen wohltuenden Alltag
  • Sitzung 2: Stresssituationen anhand meiner Gedanken meistern
  • Sitzung 3: Ressourcen - meine eigenen Kraftquellen entdecken
  • Sitzung 4: Schwierige Situationen mit meinen eigenen Skills überwinden

Zum Online-Training CoPE IT

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Trotz Corona sind wir weiterhin für Sie da

Das Bild zeigt den Eingang LVR-Klinikum Essen im Erdgeschoß in der Virchowstraße

Gerade in diesen Zeiten lassen wir die Menschen mit psychischen Problemen nicht allein. Wenn Menschen psychische Probleme haben, können sie sich weiterhin gerne bei uns im LVR-Klinikum Essen melden.

„Uns ist aufgefallen, dass sich aktuell wie auch schon im März aufgrund der Corona-Pandemie weniger Menschen trauen, sich in psychischen Krisen an uns zu wenden. Für psychische Erkrankungen gilt aber dasselbe wie bei Herzinfarkten, Schlaganfällen und anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen und Notfällen: Melden Sie sich in den Krankenhäusern und lassen Sie sich helfen“, erklärt Prof. Dr. Norbert Scherbaum, Ärztlicher Direktor des LVR-Klinikum Essen.

Die aktuelle Lage mit ansteigenden Infektionszahlen, sei für viele Menschen psychisch belastend. Diejenigen, die auch schon vorher an Depressionen erkrankt sind oder unter Angststörungen leiden, trifft die Situation ganz besonders, so Scherbaum.

Rund um die Uhr erreichbar

Wir haben umfangreiche Vorkehrungen zum Schutz vor einer Infektion mit dem Corona-Virus getroffen, sodass wir hilfesuchende Menschen weiterhin in einer schwierigen Lebensphase unterstützen, sie umfassend beraten und kompetent helfen können.

Das gilt für alle Kliniken des LVR-Klinikum Essen: Psychiatrie und Psychotherapie, Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters Essen.

Das LVR-Klinikum Essen ist rund um die Uhr unter 0201 – 7227 0 zu erreichen.

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UPDATE zur wissenschaftlichen Untersuchung zu Auswirkungen des Coronavirus in der Gesellschaft

Bild zeigt einen SARS-Cov-2-Virus
Das Forschungsteam der LVR-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie befragt weiterhin Menschen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihre Psyche.

Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des LVR-Klinikum Essen führt ihre kurze Umfrage zum Umgang mit Covid-19 (Coronavirus) aufgrund der noch andauernden Pandemie weiterhin durch.

Die Umfrage ist überarbeitet und dauert ca. 8 – 10 Minuten. Mit Ihrer Teilnahme unterstützen Sie das Forschungsteam der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sehr.

Das Ziel ist, wieder so viele Menschen wie möglich zu erreichen. Bitte helfen Sie uns, um weitere Erkenntnisse über die psychische Belastung zu erhalten und weitere relevante Maßnahmen für das Gesundheitswesen erarbeiten zu können.

Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des LVR-Klinikum Essen hat bereits im März 2020 mit der bisher größten deutschen Studie begonnen, die die Auswirkungen des Corona-Virus in der Gesellschaft untersucht. In der ersten Pandemie-Phase haben mehr als 20.000 Teilnehmer/innen an der Umfrage teilgenommen. Zahlreiche Ergebnisse wurden publiziert und sind in Public Health Maßnahmen eingeflossen.

Auch wenn Sie schon an der ersten Umfrage teilgenommen haben, können Sie nochmal teilnehmen.

Zur Corona-Umfrage

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