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Ambulanz für Jugendliche mit selbstverletzendem Verhalten

Zielgruppe

In unserer Spezialambulanz für selbstverletzendes Verhalten beraten wir Jugendliche ab 13 Jahren und deren Familien.

Selbstverletzendes Verhalten kommt im Jugendalter bei ca. fünf Prozent aller Jugendlichen vor. Wir unterscheiden hier vorübergehende Auffälligkeiten von regelmäßigem selbstverletzendem Verhalten. Jugendliche, die sich selbst verletzen, leiden häufig unter Stimmungsschwankungen, gedrückter Stimmung und Reizbarkeit. Mache haben anhaltende suizidale Gedanken oder fühlen sich hoffnungslos. Oft kommt es zu Konflikten mit Freunden und Freundinnen und innerhalb der Familie, Eltern fühlen sich hilflos.

Eingangs- und Wartebereich der Ambulanz der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters
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Eingangs- und Wartebereich der Ambulanz der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

Behandlungsangebot

Unsere Spezialambulanz bietet folgende Leistungen an:

  • Ausführliche Anamnese und Diagnostik sowie gegebenenfalls testpsychologische Untersuchung,
  • Information über das selbstverletzende Verhalten und Hilfe im Umgang damit innerhalb der Familie,
  • Überprüfung der Behandlungsmotivation bei den Jugendlichen,
  • Beratung hinsichtlich weiterer Therapieempfehlungen,
  • Ambulante Skillsgruppe,
  • Gegebenenfalls Einleitung einer tagesklinischen oder stationären Behandlung,
  • Aufklärung über das Spezialbehandlungsangebot Dialektisch-behaviorale Therapie für Adoleszente (DBT-A) im stationären Setting der Stationen KJP2 und KJP5 .
Logo des Dachverband Dialektisch Behaviorale Therapie
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Der Dachverband DBT hat die Behandlungseinheit KJP 2 und 5 zertifiziert

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Aufnahme

Die Aufnahme erfolgt über die Ambulanz der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters. Die Vorstellung in der Ambulanz erfolgt nach telefonischer Terminabsprache. Zum Ersttermin bringen Sie bitte mit:

  • Versichertenkarte
  • Überweisungsschein
  • Gelbes Vorsorge-Untersuchungsheft
  • Impfausweis
  • Eventuell vorliegende Vorbefunde (z.B. psychologische Testergebnisse, Berichte behandelnde/r Arzte/Ärztin etc.)

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