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Drogenmissbrauch und -abhängigkeit im Kindes- und Jugendalter

Abhängigkeitserkrankungen im Kindes- und Jugendalter haben häufig eine längere und komplexe Vorgeschichte. In unserer Spezialsprechstunde erörtern wir diese Problematik von Beginn des Drogenkonsums über den Drogenmissbrauch bis hin zur Drogenabhängigkeit mit dem Jugendlichen und den Eltern bzw. Bezugspersonen. Die Frage, ob der Abhängigkeitserkrankung eine seelischen Problematik zugrunde liegt spielt hier eine wichtige Rolle.

Zielgruppe

Die Spezialsprechstunde richtet sich an Jugendliche bis 18 Jahren, die legale (zum Beispiel Alkohol) oder illegale Drogen (zum Beispiel Cannabis, Amphetamine, Heroin) konsumieren oder abhängig sind.

In unserer Ambulanz erfolgt eine spezielle Beratung der Betroffenen und ihrer Eltern. Es gilt, die Motivation der Jugendlichen/des Jugendlichen zu überprüfen und weitere Maßnahmen zu besprechen.

Diese Maßnahmen erfolgen alle auf freiwilliger Basis, weswegen die Motivation der Patientinnen und Patienten sehr wichtig ist.

Unser Behandlungsangebot

Unser Behandlungsangebot

Je nach Schwere des Drogenmissbrauchs kann eine ambulante oder stationäre Behandlung erfolgen. Bei einer ambulanten Behandlung überprüfen wir mit regelmäßigen Urinkontrollen den Suchtmittelkonsum und stellen bei erfolgreicher Entgiftung gerne eine „Clean-Bescheinigung“ aus. Es gibt außerdem die Möglichkeit einer freiwilligen qualifizierten Entzugssyndrom-Behandlung auf der offenen Station KJP 5.

Unsere Sozialarbeiterin berät bei Bedarf über die Beantragung einer Langzeitrehabilitation Sucht, welche wir selbst nicht durchführen.

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Aufnahme

Die Aufnahme erfolgt über die Ambulanz der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters. Die Vorstellung in der Ambulanz erfolgt nach telefonischer Terminabsprache. Zum Ersttermin bringen Sie bitte mit:

  • Elektronische Gesundheitskarte
  • Überweisungsschein
  • Gelbes Vorsorge-Untersuchungsheft
  • Impfausweis
  • Vorbefunde, wenn es welche gibt (zum Beispiel psychologische Testergebnisse, Berichte des behandelnden Arztes / der bahndelnden Ärztin etc.)