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Essstörungen im Kindes- und Jugendalter

Zielgruppe

In unserer Spezialambulanz für Kinder und Jugendliche mit Essstörungen beraten wir Eltern, Kinder und Jugendliche, die an Magersucht (Anorexia nervosa) oder Ess-Brechsucht (Bulimia nervosa) erkrankt sind. Seltenere Essstörungen, wie zum Beispiel die sogenannte Binge-Eating-Störung oder das zyklische Erbrechen, behandeln wir ebenfalls.

Unser Behandlungsangebot

Die Magersucht und die Ess-Brechsucht sind die häufigsten Essstörungen im Kindes- und Jugendalter. Gerade ein Eingreifen im frühen Stadium ist für den Verlauf von außerordentlicher Bedeutung. Basierend auf wissenschaftlichen Leitlinien erfolgt eine ausführliche Diagnostik. Wir achten dabei besonders auf körperliche und seelische Folgen einer Essstörung. Außerdem beraten wir ausführlich über die Behandlungsplanung.

Unsere Spezialambulanz bietet folgende Leistungen an:

  • ausführliche Anamneseerhebung und gegebenenfalls testpsychologische Untersuchung,
  • körperliche Untersuchung,
  • bei Untergewicht individueller Behandlungsplan mit Gewichtszunahme von mindestens 300 g bis 500 g pro Woche bis zum Erreichen eines vereinbarten Mindestgewichts,
  • Gewichtsmanagement mit regelmäßigen Gewichtskontrollen,
  • Medizinische Kontrollen in Kooperation mit den Haus- oder Kinderärztinnen und -ärzten,
  • Ernährungsberatung,
  • Ambulante Skillsgruppe,
  • Elterngruppe zur Information über die Erkrankung und Austausch mit anderen betroffenen Eltern,
  • Hilfe bei der Vermittlung einer ambulanten psychotherapeutischen Behandlung bei niedergelassenen Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutinnen und -psychotherapeuten oder Psychiaterinnen und Psychiatern.

Aufnahme

Die Aufnahme erfolgt über die Ambulanz der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters. Die Vorstellung in der Ambulanz erfolgt nach telefonischer Terminabsprache. Zum Ersttermin bringen Sie bitte mit:

  • Versichertenkarte
  • Überweisungsschein
  • Gelbes Vorsorge-Untersuchungsheft
  • Impfausweis
  • Vorbefunde, wenn welche vorliegen (z.B. psychologische Testergebnisse, Berichte des behandelnden Arztes/der behandelnden Ärztin etc.)

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