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Gruppe für Angehörige von Krebserkrankten

Psychoedukative Gruppenintervention

Bild zeigt Hände, die sich halten
Wir helfen Ihnen, wie Sie Ihre erkrankten Angehörigen emotional unterstützen können, ohne, dass Sie Ihren eigenen Halt verlieren.

Die Diagnose Krebs bedeutet auch für Sie als Angehörige eine große emotionale und organisatorische Herausforderung.

Sie möchten vor allem für Ihren erkranktes Familienmitglied, Ihren Partner/Ihre Partnerin, Ihren Freund/Ihre Freundin eine Stütze sein. Um Ihren erkrankten Angehörigen nicht zu belasten, sprechen Sie vielleicht nicht über Ihre Gefühle und Ängste.

Die Mehrbelastung im Alltag bringt viele an ihre Grenzen. Angehörige des/der Erkrankten oder andere nahestehende Menschen müssen jedoch lernen, ihre Kräfte realistisch einzuschätzen und sich nicht zu überfordern. Dazu zählt auch, sich persönliche Auszeiten zu nehmen.

Nur so können Sie auf Dauer eine wirkliche Stütze sein.
In dieser Situation ist die bestmögliche Aktivierung der eigenen Bewältigungsmöglichkeiten gefordert.

Unser Angebot

Wir bieten Ihnen als Angehörige eine ärztlich-psychotherapeutische Gruppe an, die sich mit Belastungen wie Ängsten, Erschöpfung, Interessensverlust und Schlafstörungen auseinandersetzt. Auch Veränderungen und Schwierigkeiten in der familiären Kommunikation werden thematisiert und Unterstützungsmethoden angeboten.

In den Sitzungen sprechen wir darüber, wie Sie Ihre erkrankten Angehörigen emotional unterstützen können, ohne, dass Sie Ihren eigenen Halt verlieren.

Inhalte der Gruppenintervention sind:

  • Stressbewältigung und Selbstfürsorge,
  • Kommunikation mit dem Partner/der Partnerin und der Familie,
  • Umgang mit Belastungen und Schuldgefühlen,
  • Umgang mit dem professionellen medizinischen System

Wir klären mit Ihnen, wie Sie

  • Ihren Kindern die Situation erklären können,
  • medizinisches Fachpersonal verstehen können,
  • Kritik äußern und mit den Behandelnden reden können,
  • mit dem Rollentausch innerhalb der Familie umgehen können,
  • auf die mögliche Sprachlosigkeit des erkrankten Angehörigen reagieren können.

Die für alle Angehörigen offene Gruppe trifft sich einmal pro Monat dienstags im Westdeutschen Tumorzentrum-Stationenhaus .

Es entstehen keine Kosten für Sie.

Falls Sie Interesse haben, an der Gruppe für Angehörige teilzunehmen, können Sie sich an die psychosomatische Ambulanz oder per Mail an Monika.Schmid@lvr.de wenden.

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